brochen in seinen Haenden und unsrer Frau, des Landes Herzogin,der Gott seine Engel sende, ist garnichts geblieben, als dieseihre Hauptstadt, an deren Mauern sich vorderhand der Sturm nochbricht, - wie lange, weiss der Barmherzige, der sich seiner Barm-herzigkeit erinnern moege, eh* es zu spaet ist. Ich fuerchteaber, Er unterdrueckt sie geflissentlich, weil er uns zuerntund unsere Frau, heiligsten Wandels ungeachtet, nicht auf dembesten Fusse mit Ihm steht# Denn ueberkeusoh ist sie, verleug-net, Gott zum Grame, ihre ?/eibheit und hat sich stets geweigert,dem Lande einen Herrn und Herzog zu geben, - dafuer buessen wirim sogenannten Minnekrieg, nach welchen Namens Sinn Ihr Euch mitRecht erkundigt. Roger, der Spitzbart, naemlich minnt unsreFrau und begehrt sie, gierig nach ihrer Schoenheit, zum Weibeseit zwoelf Jahren schon, wovon er sieben in friedlicher Viferbunghinbrachte, wenn auch je laenger je mehr mit Draengen und Droh,Urlinge rief er dann aus, denn er hat geschworen, der haarigeHeissporn, der Herrin stolzen Leib in sein Bett zu reissen umjeden Preis, Wie haben wir seinen Einfall zurueckgewiesen, ein-mal und zweimal, und die Burgunden sieghaft verjagt, wobei vonunseren Guten manch Bester fiel, zum Beispiel Herr Eisengrein,der Treue, - Euch, Eilendem sagt dieser Name nichts, uns aberzu Traenen viel. Ach, umsonst! Von der Hartnaeckigkeit ihresGebieters beseelt, erneuerten sie immer ihre Zuege, in dreienJahren, hausten, aescherten ein, trieben unsre Herden weg, ver-wuesteten unsre Flachsfelder, bewaeltigten das Land und drangenim vierten vor bis zu dieser festen Stadt, der letzten, dieihnen widersteht, und die sie nun lange schon eingeschlossenhalten, ihre Mauern berennend mit jedem Sturmzeug, Ebenhoehen,Igeln, Katzen, frechen Leitern und abominablen Wurfmaschinen,
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