im Kloster, der viel die Natur versucht und darin unter der Handbis zum Zaubern geht, hat eine geschliffene Linse, die sammeltdie Sonnenstrahlen in ihrem Schliff dermassen, dass, wenn dusie ueber die Hand haeltst, die Hand jaeh wegzuckt, vom Glut-stich getroffen, und wenn du sie ueber Papier haeltst odertrocken Gras, es sich schwaehlend braeunt und raucht und auf-flammt in Feuer - nur durch die Versammlung. So ist es mit mei-nen Geistern im Kampf, und so kam leider Flanns Nase zu Bruch, -ich wusst es im Voraus, ja, gleich als er mich zu der scharfenRunde zwang, wusst ich es mit Bestimmtheit und haette ihn, magwohl sein, warnen sollen, aber bei seiner Versessenheit haettedas auch nichts genuetzt. Was soll ich nun tun? Beichten zu-erst dem Abt? Nein, ich will lieber ihm auf dem Fusse folgenund mich, so gut es geht, bei den Eltern entschuldigen."
Und nachdem er sein Kleid wieder angelegt, ging er in einigemAbstand hinter dem Kampfwunden her, gegen die Huette hinauf, undbeschleunigte erst ganz zuletzt seine Schritte, als Flann schonzwischen den Gemuesebeeten vorm Haus hindurchgelangt und ueberdie Schwelle getreten war. Mahaute war drinnen, man hoertegleich, dass Flann auf sie traf. Natuerlich sah sie das Blut,natuerlich zog sie ihm unter dumpfen Rufen und Fragen das Wamsvom Gesicht, gewahrte das Unheil, die Nase, die unterdessen ge-wiss viel mehr noch angeschwollen war und einen ganz unmoeglichenAnblick bot, und brach in lautes Gezeter aus.
"So muss es sein", dachte Grigorss. "Genau so musste sieloszetern, wenn er ihr gleich in die Arme lief. Besser waer es,auch Wiglaf waere zu Haus. Er wuerde die Sache vernuenftigerueberblicken. Aber er ist wohl auf dem Moehrenfeld oder zuMarkte. Ich will sie erst etwas auszetern lassen und warten,
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