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Ohnmacht strich wirklich an seinen Augen vorbei, doch war erviel zu kraeftig, ihr zu verfallen. Er ging beiseite, dorthin,wo Grigorss gesessen hatte, nahm seine Jacke, setzte sich damitnieder und hielt sie sich vors Gesicht.
Als Grigorss mit seinem nassen Stueck Hemde kam, wies er ihnwild mit der Schulter hinweg, j a versuchte sogar aus dem Sitzmit dem Fussenach ihm zu stossen; doch tat dies Wueten seinerzertruemmerten Nase so weh, dass er laut aufschrie: "Au! Aul",nach natuerlicher Art. "Siehst du, siehst du?" sprach Grigorssbedauernd, wagte aber nicht mehr, sich ihm mit dem Lappen zunaehern. Flann sass noch eine kleine Weile so da, stand dannauf und ging, die blutgetraenkte Jacke vor dem Gesicht, langsamdurch den Strandhafer, das Duenengras gegen die elterliche Huette.
Die Entdeckung
"Schlimm!" dachte Gregorjus, wie er da stand und dem Brudernachsah« "Schlimm ist das abgelaufen, fuer mich wie fuer ihn,und fuer mich wohl noch schlimmer* Denn ich bin nun der Schul-dige, ob auch anfaenglich er es war mit seiner versessenenStreitsucht. Die Huette wird mich verfluchen und der Abt michpoenen mit Knieen und Fasten, weil ich dem leiblichen Bruder zu-gefuegt, was, fuerchte ich, nie mehr ganz gut werden kann. Unddoch, was sollte ich machen? Er wollte ja, dass wir es austrue-gen in bitterem Ernst und gruendlich zum Aeussersten, und somusst es wohl jedenfalls schlimm ausgehen fuer mich, entwederam Leib oder an der Seele, und vielleicht haett ich eher denLeib darangeben sollen, als mich ewig schuldig machen an seinerNase. Aber was kann ich dafuer, dass im Kampf meine Lebens-geister so ausserordentlich sich versammeln? Bruder Clamadex
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