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Der Erwählte : Roman
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Ordnung, ich lege nicht Hand an dich, heilig sei mir deineSchwaechei Du aber stiehlst dir Pepp irgendwoher und bist gutbeim Disport, ebenso gut wie ich, genau so gut wie ich, der ichstark bin aus Staerke, aber du bist es aus Feinheit, - das istunertraeglich fuer einen redlichen Kerl, und deswegen sag ich:Ausgetragen sein muss es zwischen uns, endlich ohne Spiel undin letztem Ernst, hier auf der Stelle, mit blossen Faeusten undgruendlich zum Aeussersten, - dazu bist du herausgefordert mitWort und Fusstritt und kannst nicht kneifen!

Nein, das kann ich wohl nicht 11 , sprach Grigorss und bekamsein schoenes Gesicht, das bleich-dunkle, ernst, die Oberlippeetwas ueber der untern geschlossen.Du willst also, dass wirhier ganz allein, ohne Zeugen und Richter, einen Faustkampf aus-tragen, unbedingt und zum Aeussersten, bis einer von uns nichtmehr kaempfen kann?

Ja, das will ich, schrie Flann und riss sich die Jacke ab«Mach dich fertig, dich fertig, dich fertig, damit ich nicht los-schlage, ehe du antrittst, denn ich kanns nicht erwarten und willlosgebunden sein von aller Pflicht, deine verdammte Feinheit zuschonen, du Dieb an der Kraft! Ich will dich zusammenhauen, ichwill dir die Fratze zerblaeuen, ich will dir den Magen einstos-sen, ich will dir die Milz zerdeppern, so mach dich schon fertig,dass ich dich fertig mache!

Gib du acht auf deine eigene Milz! sprach Grigorss undrichtete, indem er sein Kleid abtat und das Hemd herunterlless,dessen Aermel er sich um den Leib knotete, seine Augen auf dieStelle von Flanns Koerper, wo die Milz sitzt.Hier bin ich,sprach er und stand da, knabenschmal, mit leichten Armen, gegenden kraeftebeladenen Flann. Der stuerzte sich auf ihn mit

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