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Der Erwählte : Roman
Entstehung
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I

den gelehrten: Buechern der Maeren und Aventuren, von Rolandund Artus, dem Bretonen, einem Koenig, der festlich Hof hieltzu Dianasdrun. Las er darin, so schwoll ihm, wie Dichter zusagen pflegen, die linke Brust* Von Artus' Gentlevolk traeumteer Einer zu sein, und wenn er einsam am Strande lag, in seinemChorkleid, den Kopf auf einem Stein, so sah er sich in anderemKleide, einem Scharlachmantel, Halsberg und Härsenier, - darinkam er zu einer Quelle im dichten Wald, wo an einem maechtigenEaum ein goldenes Becken hing. Nahm man dieses, schoepfte Was-ser damit aus dem Quell und goss es auf die smaragdne Plattegleich daneben, so entstand im Walde ein ungeheuerer Gewitter-sturm, der unweigerlich noch jeden Waghals zerschmettert hatte.Ihn aber Hessen Blitze und stuerzende Staemme heil, und mitFassung sah er der Ankunft des geharnischten Herrn der Quelleentgegen, der, ganz wie erv/artet, Rechenschaft von ihm forderte*Der zornige Herr der Quelle war zweimal so gross und stark, wieer, aber er wusste sich im Kampf nicht j eden Augenblick so zu-sammenzunehmen, wie Grigorss, und darum erschlug ihn dieser,nicht ohne sich danach die holdselige Witwe des Gefaelltenguenstig zu stimmen.

Dieser Art waren seine Traeume; aber wenn die Pruefungen,denen er sich im Geiste unterwarf, ihn auch erregten, so warendoch nicht sie selbst es, die ihn eigentlich beschaeftigten undihm den Sinn beschwerten. Er war so geartet, dass er nicht nurtraeumte, sondern zugleich Rechenschaft von sich forderte fuerseine Traeume, so, wie der Herr der Quelle Rechenschaft von ihmforderte fuer seine Keckheit. Dass es ihm traeumte, dass erRitterschaft begehrte, dass seine Gedanken immerfort gegen einenSchild spielten, dass er so gern den eigenen Schild zum Hals

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