lauschte gleichzeitig hinter sich, wo Zweie sich ueber Ihn er-gingen, nicht gerade bedacht darauf, dass er’s nicht hoere*
"Das ist", so ging es, "Gregorius, der Scholar, des AbtesTaufkind, ein Jungstor, grad’ wundersam, obgleich ganz einfachdes Wiglaf und der Mahaute Sohn, man sollt’ es nicht vermuten*Grammatica und Divinitas sind dem durchsichtig wie Glas, undgibt sich nicht mal das Ansehn davon, sondern ist leutlieblichauch noch bei solchem Kopf, ein Lad zum Gaffen. Der wird nochselber Abt, ihr wettet, und wir alle kuessen ihm bald zum Grussdie Hand. Man taet’ es ja beinah heut schon ohne Kraenkung,denn (ob er meine Worte nun hoeren kann oder nicht) er hat, wasunsereinem das Buecken leicht und fast zur Lust macht, - weissKrist, woher er’s nimmt! Wenn ich nicht wuesste, dass ihn dieHuette gebar, so glaubt’ ich’s nicht, und wahrlich, ich weiss esungern. Gradwegs schade ist es, dass man ihm nicht eine edleAbkunft nachreden kann, denn waer's an dem, er moechte, sag’ ich,irgendwo einem reichen Lande gar wohl zum Herrn anstehn undweiter in dieser Art.
Klopfenden Herzens horchte Grigorss auf das Gerede. Dass esihm suess war, waere nicht recht gesagt; es peinigte ihn sogar,so durstig er darauf horchte, und traf ihn wie eine Nachrede,dass es mit ihm nicht richtig sei. Wie die Bekraeftigung trafes ihn in eigener Sorgen um seine Richtigkeit und schaerfte denZwiespalt, worin er je laenger, je mehr lag mit sich selber.
Wenn er so stand, wie ich ihn euch beschrieb, neben der Schulterden Kopf geneigt und unter den Wimpern hinabblickend in einenTraum, - denkt euch, so traeumte er von Ritterschaft. DiesWesen, Schildesamt, Vassellage und stolze Hoeflichkeit, war ihmerschienen in Buechern, die das Kloster auch barg, beiseite von
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