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denn die Knaben sangen auch lateinische Loblieder, die der Bru-der gedichtet, und zu denen er die Theorbe schlug. Diese zuschlagen lernte Gregorjus auch, sowie Lateinisch;
Seine Rede ward rein, wie seine Fuesse und Haende, und erkonnte bald das Messingsch der Huette nicht mehr, beim bestenWillen nicht und nicht von Hochmuts wegen. Wenn er mit achtenund zehnen zu Besuch sass bei den Kaetnern, gab er sich Mueheaus Hoeflichkeit, ihre Worte zu brauchen, doch waren sie falschnun in seinem Munde und standen ihm unnatuerlich, sodass die Ge-sichter sich verzerrten: das seine vor Scham, die ihren vor Aer-ger, weil ihnen war, als wollte er sie verhoehnen. Besonderssein Brustbruder Flann, ein Bursche mit Kugelkopf und kurzem Hals,dazu mit Augen, ebenfalls rund und aehnlich geschaelten Castanen,betrachtete ihn mit Widerwillen, indem er den dicken Mund ver-schob und sogar Faeuste machte.
Den Grigorss schmerzte das, denn sein Wille war freundlich,und nicht gern ueberhob er sich, nur ganz unwillkuerlich. SeineFortschritte waren befluegelt, sie waren die Wonne Peter-und-Pauls sowie der anderen Brueder, die ihn belehrten, und wenn derAbt ihn pruefte, so war er erstaunt. Mit elfen war er ein fir-mer Grammaticus, und in den folgenden Jahren kam sein Verstandso zu Kraeften, dass Divinitas ihm voellig klar wurde. Das istdie Wissenschaft von der Gottheit. Er waelzte viele Buecher,und was man ihm vorlegte, darin drang er behende ein, erfasstedas Wesen und wurde der Sache Meister. Mit fuenfzehn und sechs-zehn hoerte er de legibus, eine Wissenschaft, die vom Gesetzehandelt, und zu der ein sehr offener Kopf gehoert. Jung Credemiaber erfasste sie spielend und war bald ein Leglste, wie man ihnsuchen kann. Dabei will ich sagen und weiss, wie wahr es ist,
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