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Der Erwählte : Roman
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kommen sie herein, wie ich sehe, und wollen ihre Einfahrt halten,wo die See schmal und seicht einschneidet zwischen Felsbank undKueste. Dorthin muss ich zurueckgehen, das Herz voller Dank, umsie abzufangen. Kaum wuerde ich mich noch wundern, wenn sie aucheine reichliche Fischlast fuehrten!"

Also kam das Boot herein, unter dem Winken des Abtes, liessdas Segel fallen, und die Maenner stakten es vollends heran,stiegen auch aua zum Schluss in das Wasser und zogen mit Armes-kraft den Kahn auf den Sand, indess der Abt sie frohen Wortesbegruesste:

"Hallo, hoihe, ihr Wackeren, Wiglaf und Ethelwulf, willkommenam Lande, im sicheren Port! Dass ihr nur wieder zurueck seid ausdiesem Wetter, dafuer sei Gott gepriesen! Wir taeten am besten,alle drei auf der Stelle niederzuknien und Ihm Lob zu singen,

Ihr seht wohl, euer Abbot hat sich bitter um euch gesorgt, dasser zum Strande gewallt ist durch Sturm und Regen. Wie geht eseuch? Habt ihr denn Fische?"

"Heho, hallo, Herr, is nochmal gutgegangen", erwiderten sie.

"Fische? Nee, dats nu'n littel bit tau veel verlangt. Wi koennvon Lucke seggen, dat uns de Fisch nich hebben, denn dat was Euchne Freise, Herr, un weren Euch coups de vent, da macht Ihr Euch,Herr, garkeen Einbildung von. Da musst immer een Mann die Seendrawen aus dem Eoot un de annere mit all sin Macht den Timonholden, un sonst was an keen Ding ein Denken an."

"Wie sie reden", dachte der Abt. "Hoechst ordinaer."

Denn er meinte, dass er sich ueber ihre Sprechweise aergerte, daer doch nur enttaeuscht war, dass sie keine Fische brachten.

"So froh und erleichtert ich bin," dachte er, "dass sie zuruecksind, so ist es doch ein grosser Tiefstand mit ihnen."

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