Wetterhut mit haengender Krempe gestuelpt, wie wohl die Fischerder Insel ihn bei ihrem Gewerbe trugen. Blinzelnd hielt er denKopf schraeg gegen den Wind gestemmt, wandte aber oefters seinbenetztes Gesicht zur Seite, um mit sorgender Miene aufs offeneMeer hinauszuspaehen.
Seine Gedanken waren die folgenden».
"Garstig, garstig. Wir haben viel schlechtes Wetter auf un-serem Eiland, aber dies ist doch ausnehmend widersam in Anbetrachtder Jahreszeit. Ich murre nicht, aber ich bin beunruhigt. Wiedie Brecher, die in der Bucht hier doch schon leidlich gezaehmtsind, an den Baenken hochspritzen, sie von Zeit zu Zeit gaenz-lich ueberfluten und sich wild In die brackigen Vorseen zu mei-ner Rechten ergiessen, sodass ich mit fast unziemlicher Hurtig-keit vor den Fluten beiseite zu springen gezwungen bin! Wiemuss es da erst draussen im Offenen zugehen, wo sich auf meinGeheiss die Fischersleute Gebrueder Wiglaf und Ethelwulf befin-den! Wer mich hier saehe, wuerde sagen, dass ich trotz diesembitteren Wetter mich an den Strand begebe. Ich begebe mich abergerade wegen des Wetters so frueh schon hierher, getrieben vonUnruhe* Es ist auch die Unruhe, welche einem so muessige undnebensaechliche Betrachtungen eingibt, wie diese ueber 'trotz 1und »wegen’, die ein und dasselbe werden in meiner Unruhe. Gottwill nicht, dass der Mensch zu ruhig sei, sondern versieht ihnzu seiner Zuechtigung mit Unruhe, indem er ihm eingibt, sichselbst damit zu versehen, wie ich es getan habe, dadurch, dassich die fischenden Maenner hinaussandte bei diesem Wetter, dasman allerdings gestern Nachmittag nicht voraussehen konnte.
Wie ruhig koennte ich sonst doch sein, ohne diese selbstbereite-te Sorge! Denn es steht ja im Uebrigen alles zum Besten oder
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