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Der Erwählte : Roman
Entstehung
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im dunklen Haar, die schoenen Brauen, so alt sie wurde, genauso niemals Wiedersehen*

Bei dem Gedanken zerdrueck 1 ich eine Traene, und ich loheden fremden Burgherrn, weil er mit Ehren die Verbringung derLeiche des fuerstlichen Pilgers in sein Heimatland befahl* DemKondukt ritt Anaclet um einen Tag voran und trat vor Sibylla,den Schild verkehrt, gesenkten Angesichts. Der Amacht war sieschon nah gewesen, als ihr nur sein Name, der seine nur, genanntward. Als sie ihn sah, verging sie und sank in seinen Arm. Dereigenen Traene muss ich mich schaemen, denn ich vergoss sie nuraus sanfter Wehmut, ihrer aber war ein Schmerz, den keine Traenelindert, und als sie zum zweitenmal erwachte, war ihr Augetrocken und ihre Miene starr* Berichten Hess sie sich von demKnappen, wie es mit seinem Herrn geschehen, uuad sprach dann:Gut." Dies "Gut war garnicht gut. Ergebung in Gottes Be-schluss ist so eip "Gut" mitnichten, vielmehr ist es ein Wortder Starre und der ewigen Verneinung von Gottes Hat, und es willsagen: "Wie dirs beliebt, Herrgott, ich ziehe meine Folgen ausdeiner mir nicht annehmbaren Verfuegung. Du hattest ein Weib anmir, ein suendiges, gewiss. Jetzt wirst du ueberhaupt kein Weibmehr an mir haben, sondern fuer immer eine starre Braut desSchmerzes, verschlossen und vertrotzt, du wirst dich wundern." -Bewahr mich Gott vor solchem Schwert und solcher Starrel Ichbiete dem auch gar keine Bioesse. Aber froh bin Ich doch, dasgdas Erzaehlen mich davon kosten laesst und ichs in einem Sinnerfahre *

Herr Eisengrein sprach zu ihr:

"Das Leichkar eures Bruders ist angekommen und steht In derKirche meiner Burg. Er hat Gott den Leib gegeben fuer seine

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