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Der Erwählte : Roman
Entstehung
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men, riet ihr da beguetigend die Alte.Wa3 muesste das fuerein Pass sein, wo ihr beide hineingeht zur Uendenfahrt? Das,welches er im Auge hat, das gute feste, ist viel zu klein fuereuch beide* Ausserdem sollst du des Landes als Herrin pflegenan deines Bruders Statt, so ist es ausgemacht, und was wuerdeaus ihm, wenn er wiederkehrte und faende, dass mit dem Kindeauch du dahingefahren? Sieh mich an> mir sind vier Kinder, dieich geboren, bald wieder abgestorben, und Einer fiel im Zwist,hab ich darum gleich den Verstand verloren? Wir haben eine feineSchwangerschaft- und eine prachtvolle Niederkunft gehabt, dassaber das Kind auf Erden keine Staette haben werde, das war uns,leider l nicht unbekannt« Es kann nur hoechstens eine finden vomMeere aus, soweit hat Eisengrein ganz recht. Doch wie wirs be-ginnen muessen, das hat er nur ganz im Groben erst entworfen«

Das Feinere muessen wir hinzubedenken, wir Weiber* Er will dasSchmunzibuetzlin einfach bloss so ins Faesslein stecken, aberalso nicht, behuetei Sondern das beste Seidenzeug zu Kleidern,von der reichsten Sorte, legen wir ihm unter und breiten ebensol-ches auch reichlich ueber es. Was fuegen wir noch hinzu? Vonrotem Golde eine Summe, nicht weniger als fuerstlich, dass esdavon aufs beste auf er zogen werde, wenn Gott es gnaediglich zuLande sendet. Was sagst du? Hat Frau Eisengrein den Rat HerrnEisengreins auf solche Weise schon ein luetzel verfeinert? Aberwenn du denkst, ich bin mit meinem Rate schon zu Rande, so denkstdu fehl. Denn das Folgende legen wir ihm noch bei. Wir legenihm eine Tafel bei, zum Brief beschrieben, darauf schreiben wirmit Schonung und ohne eines Menschen noch eines Landes zu geden-ken die Bewandtnisse des Kindes. Hoch von Gebuerte sei es,schreiben wir, nur leider habe es sich so gefuegt, dass es

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