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Der Erwählte : Roman
Entstehung
Seite
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ihr! Diese Art von Begruessung braechte mich in Verlegenheit,selbst wenn ich euresgleichen waere. Ich bitte euch, setzt die-ser Szene ein Ziell Du aber, Herzog, gib deinen Hillen kund, ge-gen den ich nie handeln werde] Geht er dahin, mir eueren Kummerzu eroeffnen, - nun wohl, ich bin dein Dienstmann, und worueberich an Hat verfuege,darueber sollst du verfuegen, sei gewiss]

So rede! 1 '

"Uir stehen aber nicht auf 11 , erwiderte der Juengling,bevorwir uns eroeffnet, denn im Stehen kann man das gar nicht sagen."

Und recht ritterlich nahm er die Rede ueber sich fuer beide,sodass Sibylla nichts zu sagen und nur tief gesenkten Hauptesneben ihm zu knieen brauchte, - sagte es alles aus, wie es war,und wie es, selbst Im Knieen, nur schwer zu sagen war: stockendund den Ton zuweilen ganz verlierend kamen die Worte ueber seinewiderstrebenden Lippen, und Herr Eisengrein musste oefters ge-neigt sein Ohr, aus dem ein grosser grauer Bueschel wuchs, hin-halten, um den Knaben zu verstehen. Als der dann schwieg, benahmder alte Held sich ganz vorzueglich. Nicht genug kann ich ihnloben und muss ihm hier danken fuer sein Verhalten ausdruecklich.Das war ein ganzer I.Iannl Weder Zeter schrie er noch Mordio, er-hob kein Fluchen und fiel nicht in einen Stuhl, sondern:

Wie arg, wie argl so sprach er.0, liebe hohe Kinder, wiearg ist dasl Da habt ihr nun ganz richtig mit einander geschla-fen, also, dass der Schwester die Frucht des Bruders im Waempchenwaechst, und habt eueren seligen Vater euch beiderseits zumSchwiegerherrn gemacht sowie zum Grossvater auf ganz unordentli-che Art. Denn was du Fraeulein da hegst, das ist sein Enkelkindin allzu gerader Linie, und so sehr ihm immer an ungebrochenerErbfolge gelegen war, so ist denn doch diese dermassen unge-

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