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Der Erwählte : Roman
Entstehung
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ist, niemand, Schwester-Herzogin, mein suesses Neben-Ich,

Geliebte."

"Bedenke 11 , hauchte sie, "dass er erst heute starb und druntenstarr liegt in Parade. Lass, die Nacht gehoert dem Tode!"

"Aus dem Tode, stammelte er, "sind wir geboren und sindseine Kinder. In ihm, du suesse Braut, ergib dich dem Todesbru-der und gewaehre, was Minne als Minneziel begehrt!"

Dann murmelten sie, was man nicht mehr verstand und garnichtverstehen soll:

"Nen frais pas. Jen duit."

"Fai le! Ilanjue, ne sez que est. Pernum 90 bienque nus est presti"

"Est il tant bon?"

"Tu le saveras. Nel poez saver sin gusteras."

"0 Willo, welch Gewaffen! Ouwe, mais tu me tuesi0, schaeme dich! Ganz wie ein Hengst, ein Bock, ein Hahn!

0 fort! 0, fort und fort! 0 Engelsbubi 0 himmlischer Gesell!" -

Die armen Kinder! Bin ich froh, dass ich mit der Liebenichts zu schaffen habe, dem tanzenden Irrlicht ueberm Moor, dersuessen Teufelsmarter. So trieben sie's zu Ende und buesstenSatans Lust. Der wischte sich das Maul und sprach: "Nun ist esschon geschehen. Koennt's ebenso gut noch einmal und oefterstreiben." Das pflegt so seine Rede zu sein.

Am Morgen brachte der junge Anaclet, blind seinem Herrn er-geben, das Schlafgemach in Ordnung und beseitigte, von niemandemgesehen, den Leichnam des treuen Hanegiff. Aber wie aeusserlichwar diese Ordnung, und wie so unordentlich stand es um das ver-irrte Paar, die huebschen Leute, denen ich wohlwill, ohne sieentschuldigen zu koennen, und die freilich durch die Lust viel

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