"Seignurs barons, nehmt meine Worte, alsob ich sie mit vol-len Lippen spraeche, da ich sie leider nur aus einem Mundwinkelschuetten kann, das wollt vergeben. Mich hat der Tod gepacktund blaest schon ueber mir die cornure de prise, um im Grabeden edlen Hirschen zu entbaesten. Mittelst des Tannewetzeishat er mich halbseits lahmgelegt und kann mich vollends faellenj eden Augenblick, des verj ehen mich meine Aerzte unumwunden underweisen so ihre Heilkunst i Also soll ich aus diesem Wurmgartenscheiden, diesem ueblen Wolfstal, da wir hineingeworfen durchAdams Missetat, und das ich noch recht beschimpfen will, da iches lassen muss und durch Willen von Gottes marterlichen Wundeneinzugehen hoffe durch die porta Paradyses, wo mein die Engelpflegen werden, beides, Tag und Nacht, waehrend ihr noch einluetzel in diesem Wurmgarten verharren muesst. Darum um michkein Ungehabe I Gedenket aber, Seignurs barons, der Stunde, daihr euere zusammengelegten Haende zwischen meine tatet zum Le-henseidi Das tut nun meinem Sohne, wenn ich ganz tot bin, undlegt euere Haende zwischen seine, ob es auch ridikül anmutenmag, dass er euch schuetzen soll, da der Fanz doch eher euresSchutzes bedarf. Den gewaehrt ihm, Vettern und Herren, als ge-waere Maenner und tragt meinem Hause Treu, beides in Urlag' undFrieden!"
Als er so die Herren von den Landen beschieden, wandte ersich an Wiligis und sprach:
”Du, Sohn, hast am allerwenigsten Ursach zur Ungehabe, dennKrone, Szepter, Land, die mir als Erbe angestorben, die sterbich dir nun an, wenn auch hoechst ungern, und wirst michel Ehrengeniessen in diesem Wolfstal, aus dem ich nun scheide. WenigSorge .nach ich mir deinethalben, aber desto mehr um dieses36