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ihnen waere.
Da aber der Wiligis nun feierlich Schwertleite gehalten, warin den Augen aller zugleich mit ihm Sibylla auch muendig "undheiraetig geworden, und es mehrten sich die Werbungen um ihreHand von stolzen Puersten der Kristenheit, die sich des Antragswohl getrauen durften. Teils schrieben sie, teils schicktensie edle Freiwerber nach Belrapeire, teils kamen sie auch selbstzur Freite dorthin: Der alte Koenig von Anschauwe brachte seinenSohn Schafillor, der freilich ein Depp war. Graf Schiolarss vonIpotente, der Gaskonen Herzog Obilot, Plihopliheri, Fuerst vonWaleis, sowie die Herren von Henegau und Haspengau, sie allekamen und machten sich niedlich mit zobelgesaeumten Kleidernund Hermelin und erlesenem Gefolge und geschmueckten Antrag-reden, die sie zum Teil vom Blatte lasen. Herr Grimald aberschlug alle aus, denn keinem goennte er Sibyllen, ja kaum ver-mocht’ er, zornlichen Hass zu verbergen, den er gegen die Werberhegte, und mit seinem Nein-Wort liess er alle, so fein sie waren,wieder abreiten in ihre Reiche. Das schuf viel boesen Mut ringsan den Hoefen der Kristenheit.
Jung Wiligis aber hatte um die Zeit einen Schreckenstraum,von dem er am ganzen Leibe nass von Schweiss erwachte. Ihmtraeumte, sein Vater schwebe ueber ihm mit hinten aufgeschlagenenBeinen in den Lueften, kupferrot angelaufen vor Wut das Antlitz,mit gestraeubtem Schnauz, und bedrohe ihn stumm mit beiden Faeus-ten, so als wolle er ihm stracks damit an die Kehle fahren. Daswar noch ungleich schrecklicher, als es sich ausnimmt in Worten,und vor lauter Angst, es moechte ihm wieder traeumen, traeumtees ihm wirklich genau so wieder zum zweiten Mal, hoechstensnoch schrecklicher, schon gleich die naechste Nacht.
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