widersaml Waehrenddessen, pourtant, kommt Wuerde wohl auf fuerSchoenheit, und du darfst, Allerliebste, nicht vergessen, dassGrimald dein Vater ist, dem du Ruehrung schuldest und grossenDank, dass er dich in die Welt gesetzt, und der so frueh seinTrutgemahl verlor. Soviel wie dich angeht, muessen wir sehen,dass du bald Brautlauf haeltst, denn viele suesse Zeichen spre-chen fuer deine Mannbarkeit. Ich sinne nur auf dein Glueck.
Aber freilich, der Erste ist mir fuer dich der Beste nicht, undnicht nur dir muss er gefallen, sondern ich muss dich ihm goennen,und, in Treuen, ich goenne dich keinem so leicht, ich alterRitter,"
So ungefaehr Herr Grimald, wenn er mit ihr im Bogen sass;ich geb’ es wieder, so gut ein Moench sich’s einzubilden ver-steht. Im naechsten Jahre, als die Kinder sechzehn waren, kamfuer jung V/iligis das Pest der Schwert leite, - was weiss ichdavon, doch in der Sprache der Welt bedeutet's fuer den Junkerdas Recht, das Ritterschwert sich umzuguerten. Das tat HerzogGrimald dem Sohne und schlug ihn zum Ritter unter Vivats undTrara, nach feierlichem Hochamt in St, Vaast, zu Arras auf derBurg, in Gegenwart von vielen Magen und Mannen, und danach stieger zwischen seinen Kindern, den Sohn mit seiner Rechten und mitder Linken das Jungfraeule in fuehrend, vor den Augen der jubi-lierenden quemune vom hohen Bau den Ehren-Perron hinab, wobeider neuschaffene Schevelier, nur gewohnt, das kurze Jagdmesseran der Huefte zu tragen, wohl acht zu geben hatte, dass ihm dasuebergrosse Schwert, welches ihm vorn vom Guertel hing, nichtzwischen die Beine gerate. Beide Kinder aber kam der Gedanke an,wie es doch so viel schoener waere, wenn sie zu zweit nur, Handin Hand, die Rampe hinunterschritten und der Vater nicht zwischen
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