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Der Erwählte : Roman
Entstehung
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benen Schnauz zerkratzt. Wie sehr von Herzen muessten wirnicht erfreut sein, wenn er uns visitieren kaeme, was jedenAugenblick geschehen mag."

Oft naemlich, wenn sie so sassen und ueber allerlei Dingekosten, trat Herzog Grimald wohl zu ihnen, nicht um sich ihnenzu gesellen, vielmehr um den Junker mit starken Worten zu ver-treiben und allein mit dem Jungfraeulein zu kosen.

"Pils du duc Grimald", sprach er, "find ich dich, du Fauz,bei diesem schoenen Kinde, deiner Schwester? Dass du ihr pflegst,ist loeblich, und ich lobe es, dass du dich nach besten Kraeftenihrer annimmst, ihr beistehst und sie unterhaeltst, so gut duSpatz es eben verstehst. Aber so lang ich lebe, bin ich, traun,ihr Schuetzer allen zuvor, auch Manns noch immer genug, michihrer anzunehmen, und wenn du dir schmeichelst, dass so ein hol-des Kind dem Bruder trauter angehoert, als ihrem ruestigen Vater,so magst du ein paar Datteln gewaertigen von meiner Hand. Allezavant und mache dich von dannenJ Schiess nach der Scheibe mitMeister Patafridl Der Herzog will einen Schwatz haben mit sei-nem Toechterlein."

Und dann setzte er sich zu ihr in der Nische und corteisier-te sie, der alte Ritter, wie sich f s ein Moench nur muehsam ein-zubilden vermag.

"Beau corps ist dein", so sprach er, "und was der Franzeflorie nennt, der bluehende Glanz, der ruht auf dir, du hastihn letzthin allerliebst entwickelt. Helas, die Zeit ist holdder Jugend, sie laesst sie taeglich suesser erbluehn, indesssie uns Alte mehr und mehr vergarstigt, und das Haar nimmt vonder Schwarte des Haupts und Grau streut in den Schnauz. Ja, ja,das Greise muss sich schaemen vor dem Jungen, denn es ist

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