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elf, zwei Knospen, die sich erschliessen wollten, oder, wennsie’s nicht wollten, doch dazu im Begriffe waren, nicht laengerklein, sondern jung-junge Dinger, bildhuebsch im blassen Antlitz,mit seidenen Brauen, regen Augen, duennen Nuestern, die spuersamwitterten, und langen, etwas gewoelbten Oberlippen hinab zum fei-nen und ernsten Mund, am Leibe zart sich bildend nach ihrer Be-stimmung, doch so recht noch nach der Proportion nicht fertig,etwas gleich jungen Hunden, die zu schwere Pfoten haben, alsuswenn ÄiHgis-. am Morgen, vom Schlafe uebermuetig, nackt wie einHeidengott, im wirren Stirnhaar sein Sichelzeichen, um den vorsein Bett gestellten Badezuber sprang, auf welchem Rosenblaetterschwammen, dasj enige, wodurch er sich von der Schwester unter-schied, sein Mannesteil, zu gross und ausgewachsen sich ansah imVerhaeltnis zu seinem schmalen, elfenbeinfarbenen Koerper. Michstimmt der Anblick auf eine Weise trueb. So kindlich fein undklug das Haeuptchen droben auf den duennen Schultern und dann imNiederen ein solcher Micheli Die Ammen aber schnalzten wohl an-daechtig dazu, machten einander Augen und sprachen: '’L’espoirsdes Damesl" Das Praeulein, was sie betraf, so sass sie, eineKnospe, kaum halb erschlossen, an Bettes Bord, auf der Stirn,ganz offen, de. sie fuer die Nacht das Haar davon zurueckgetan,ihr Zeichen ebenfalls, und blickte fast finster aus dem Augen-winkel auf ihn und die Bewundernden. Ich weiss, was sie dachte.Sie dachte: "Ich werd' euch, - l’espoirsJ Mein ist der Trutge-spiel. Der Dame, die ihm Gedinge traegt, kratz ich die Augenaus und nehme nicht Poen dafuer, ich, des Herzogs Toechterleini"Ihr war nun eine edle Witwe zugeteilt, von Cleve eine Graefin,mit der sie in der Fensternische den Psalter sang, und die siedas Wirken von Stoffen lehrte aus kostbarem Garn. Der Junker
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