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Der Erwählte : Roman
Entstehung
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dagegen hatte einen Gurvenal, mit Namen Herr Eisengrein, Cons duchatel, will sagen einer festen Wasserburg mit Graeben breit undtief und einem Berchfrit, der weit ausschaute uebers Meer; denndie Burg lag in der Ebene drunten, wo es Rousselaere und Thorhoutheisst, dem Meere ganz nah. (Gebt acht, und merkt euch diese Was-serburg, dem knatternden Meere nahi Es wird noch seine Bewandt-nis damit haben in der Geschichte.) Von dorther war Herr Eisen-grein, ein Bester von dem Lande und getreuer Lehnsmann, eigensheraufgekommen nach Belrapeire, trotz Weib und Kind, des JunkersEhrenherr und maistre de cortelsie zu sein. Es war diesem auchnoch, fuers Groebere, der Meisterknappe Patafrid zur Seite gege-ben. Denn wenn auch Herzog Grimald das Fraeulein, wegen desScheines von oben, dem Sohne immer vorgezogen hatte und, je mehrdie Knospe sich entfaltete, nur desto galanter und zaertlicherzu ihr wurde, je mehr aber der Junker heranwuchs, nur desto bar-scher zu ihm, so war er doch auf die gute Zucht des Erben rechtvaeterlich bedacht und gebot, dass er un om de gentilesce werde,afeitle, bien parlant et anseignie. So lernte er von jenen bei-den die Ritterschaft und feine Moralitaet. Er lernte vonPatafrid, ob er's nun sonderlich gern tat oder nicht, aufs Rosszu springen ohne Buegel, und von Herrn Eisengrein, wie man beimLustritt in weicher Tracht ein Bein lögerement vor sich aufsPferd legt. Mit dem Oberknappen musste er eine Tjoste kaempfenin Eisenschienen von Soissons und lernen, wie man mit dem Speerzielt auf die vier Naegel am Schild des Gegenhelden, wobei dennPatafrid ihm zu Gefallen wohl vom Pferde fiel und Sicherheitanbot. Er lernte sowohl, wie man den kurzen Gabylot schleudert,als wie man zum Anrennen einlegt die lange Lanze. Mit seinemGurvenal und Falknern ritt er zur Beize in den gruenen Wald,

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