auf Belrapeire, waer* es auch untreu zu verschweigen, dass dadie Truhen barsten von Linnen und Damas, Seiden- und Sammet-stoffen seltener Art, Fischotterbaelgen auch und duftigem Zobel;dass die Gestelle und Kredenzen prangten im Schein von AssagaukerPrachtgeraet, als: Schalen, aus Edelsteinen gehoehlt, und Gold-pokalen,. die Schuebe den Vorrat kaum bargen an Spezereien, mitdenen man die Luefte wuerzte, die Teppiche bestreute und dieRuhebetten bestaeubte: Kraeutern und Hoelzern, Ambra, Theriak,Nelke, Muskat und Kardamom; dass in geheimen Tresors an Golderuhte so manche Mark, vom Kaukasus, aus Greifenklauen gerissen,dazu Geschmeide und wundertaetiges Gestein in losen Stuecken:Karfunkel, Onyx, Kalzidon, Koralle und wie sie heissen, Achat,Sardonyx, Perlen, Malachit und Diamanten, dass die Magazine undRuestkammern strotzten von edlen Waffen, Ringpanzerhemden,Haersenieren und Schilden von Toled im Spanierland, Ruestungenfuer Mann und Ross, Kovertiuren, Sielzeug, Saetteln und Schellen-zaeunen, die Staelle, Pferche, Zwinger und Kaefige zum Ueberflussbestellt waren mit Pferden und Hunden, Federspielen, Mausersper-bern und des Redens kundigen Voegeln.
Damit des Ruehmens genugj Es war ohnehin kein Kleines, so-viel Ruehmens gehoerig anzuordnen und grammatisch im Zaum zuhalten. Hoechst hoefisoh, wie man sieht, verbrachten HerrGrimald und Frau Baduhenna ihre Tage, bewundert rings in derKristenheit, mit allen Guetern der Erde reich gesegnet. Soheisst es wohl in den Geschichten und heisst dann weiter:
“Nur Eines fehlte zu ihrem Gluecke.” Das Menschenleben verlaueftnach abgebrauchten Mustern, ist aber nur in Worten alt und herge-bracht, an und fuer sich ist’s immer neu und jung, moege auchdem Erzaehler nichts uebrig bleiben, als ihm die alten Worte zu18