findige Raetsel auf oder trieb auch lose Conversation voll Cor-teisle -und Fug, sodass manch Frohgelaechter, aus Herren- undDamenstimmen gemischt, die Luft erfuellte.
Fuer mein Teil muss ich lachen, weil einige denken koennten,im Saale droben haetten abends qualmende Fackeln von Stroh undknallende Kienspaene zur Leuchte gebrannt. Ach neinJ Da hingenKronen von der Decke, mit flimmernden Kerzen dicht besteckt, undV/andarme hielten Kerzenbuendel, zehnfachen Scheines/ in den Raum.Es gab da zwei marmorne Feuerherde, auf denen Aloe und Sandelholzverbrannte, und den Estrich deckten breite Teppiche, auf denen,wenn es galt und etwa der Fuerst von Kanvoleis oder der Koenigvon Anschouwe - Bien soi venu, beau Sirel - des Herzogs Gaestewaren, auch noch Reiser und Binsen gruen und Blumen verstreutlagen. Zu Tafel sassen Herr Grimald und Frau Baduhenna aufStuehlen mit Polstern von arabischem Achmardi, ihnen gegenueberihr Kaplan. Die Spielleute sassen ganz unten am Tische oder essass auch dies Volk an gesondertem Katzentisch und die Gesell-schaft an Vierertischen, von der Wand gelassen und weiss gedeckt,und je vier Knappen reichten goldene Becken und seidenbunteTrockentuecher urd schritten knieend vor. Hofgerecht war dieSpeise: Reiher und Fisch und Schafskoteletts und Voegel, imSprenkelholz gefangen, und fette Krapfen. Zu jedem Gericht gabes Bruehe, Pfeffer und Agrass (womit ich Obstsauce meine), undemsig, das Antlitz hoch geroetet, (denn sie tranken selbst hin-ter den Tueren) fuellten die Knappen die Becher mit Wein undMaulbeerwein und rotem Sinopel und wuerzigem Lautertrank, willsagen: Klaret, womit vorzueglich gern und haeufig Herr Grimalddie Gurgel netzte.
Ich will nun weiter kein Ruehmens machen von dem guten Leben
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