den Stranddisteln, den Misten, die uns in die Beinestachen, seinen trockenen und hitzigen Duft. Nichtswar zu hören als das ununterbrochene Summender metallblauen Fliegen, die scheinbar unbeweglichin der schweren Wärme standen, plötzlich den Platzwechselten und an anderer Stelle ihren scharfen undmonotonen Gesang wieder aufnahmen. Die kühlendeWirkung des Bades war langst verbraucht. Bratt-ström und ich lüfteten abwechselnd unsere Kopfbe-deckungen — er seine schwedische Schifferkappe mitvorspringendem Wachstuchschirm, ich meine rundeHelgoländer Wollmütze, eine sogenannte Dam-o-sbsuter — um uns den Schweiß zu trocknen. Johnnylitt wenig unter der Hitze, dank seiner Magerkeitund besonders wohl auch, weil seine Kleidung demSommertag eleganter angepaßt war, als die unsere.In seinem leichten und komfortablen Matrosenanzugaus gestreiftem Waschstoff, der Hals und Waden frei-ließ, die blaue, kurz bebänderte Mütze mit englischerInschrift auf dem schönen Köpfchen, die langen undschmalen Füße in feinen, fast absatzlosen Halbschuhenaus weißem Leder, ging er mit ausgreifenden, steigen-den Schritten und etwas krummen Knien zwischenBrattström und mir und sang mit seinem anmutigenAkzent das Gassenlied „Fischerin, du Kleine," das
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