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Das Wunderkind : Novellen
Entstehung
Seite
86
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Aber Baronin Anna stand draußen im Dunklen,noch ganz betäubt, und wartete darauf, daß dies un-erwartete Ergebnis in ihr Gestalt und Sinn annähme.Und es kam, daß ein Glück, ein süßes, heißes und heim-liches Glück einen Augenblick ihre Augen schloß...

Halt! Genug und nichts weiter! Seht doch diekostbare kleine Einzelheit! Da stand sie, ganz entzücktund bezaubert, weil dies Närrchen von einer Land-streicherin gekommen war, ihr die Hand zu küssen!

Wir verlassen dich, Baronin Anna, wir küssen dirdie Stirn, lebwohl, wir enteilen! Schlafe nun!Du wirst die ganze Nacht von derSchwalbe" träu-men, die zu dir kam, und ein wenig glücklich sein.

Denn ein Glück, ein kleiner Schauer und Rauschvon Glück berührt das Herz, wenn jene zwei Welten,zwischen denen die Sehnsucht hin und wider irrt,sich in einer kurzen, trügerischen Annäherung zu-sammenfinden.