Herren drängten sich, um ihnen behilflich zu sein.Baron Harry half der Kleinen, Bräunlichen mit denKinderarmen, er tat es ausführlich und mit Verstand.Er umfaßte mit dem einen Arm ihre Oberschenkelund mit dem anderen ihre Taille, ließ sich Zeit, sieniederzusetzen, und trug sie beinahe zu dem Sekt-tischchen, wo er ihr Glas füllte, daß es überschäumte,und mit ihr anstieß, langsam und beziehungsvoll,indem er mit einem gegenstandslosen und eindring-lichen Lächeln in ihre Augen blickte. Er hatte starkgetrunken und die Narbe glühte rot in seiner weißenStirn, die scharf gegen sein verbranntes Gesicht ab-stach; aber er war aufgeräumt und frei, durchausheiter erregt und ungetrübt von Leidenschaft.
Der Tisch stand demjenigen Baronin Annas gegen-über, an der entgegengesetzten Längsseite des Saales,und indem sie mit irgend jemandem in ihrer Nähe gleichgültige Worte wechselte, horchte sie durstig auf dasLachen dort drüben, spähte schimpflich und verstohlennach jeder Bewegung, — in diesem seltsamen Zustandvoll schmerzlicher Anspannung, die es einem erlaubt,mechanisch und unter Wahrung aller gesellschaftlichenFormen eine Unterhaltung mit einer Person aufrechtzu erhalten und dabei geistig vollkommen abseits zu sein,nämlichbei ein er anderen Person,dieman beobachtet...
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