theatern fünften Ranges auf, indem sie in zwangloserHaltung mit jubelnden und zwitschernden Stimmenihr Leib- und Glanzlied sangen:
„Wenn die Schwalben wiederkommen,
Die wer'n schau'n! Die wer'n schau'n!
Es war ein gutes Lied, von leicht faßlichem Humor,und sie sangen es unter dem Beifall des verständnis-vollen Teils des Publikums.
So waren die „Schwalben" nach Hohendammgekommen und sangen in Gugelfings Bierhalle.Garnison lag in Hohendamm, ein ganzes RegimentHusaren, und also waren sie berechtigt, bei den maß-gebenden Kreisen ein tieferes Interesse vorauszu-setzen. Sie fanden mehr, sie fanden Begeisterung.Abend für Abend saßen die unverheirateten Offizierezu ihren Füßen, hörten das Schwalbenlied und trankenden Mädchen mit Gugelfings gelbem Biere zu; nichtlange, so fanden sich auch die verheirateten Herrenein, und eines Abends war Oberst von Rummlerin eigener Person erschienen, war dem Programmmit gespannter Teilnahme gefolgt und hatte sich end-lich nach verschiedenen Seiten mit rückhaltloser An-erkennung über die „Schwalben" geäußert.
Da aber war unter den Leutnants und Ritt-meistern der Plan gereift, die „Schwalben" in die