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Das Wunderkind : Novellen
Entstehung
Seite
56
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mit dem Äußern eines Känguruhs, als ob das in derOrdnung sei.

Fast wäre ich zu spät gekommen," sagte sie leisemit ihrem schönen, beweglichen Mund zu dem Novel-listen, der hinter ihr saß.Ich hatte Leute zum Tee;das hat sich hingezogen ..."

Der Novellist war ganz ergriffen und dankte Gott,daß er in präsentabler Toilette war. Wie schön sie ist!dachte er. Sie ist wert, die Mutter dieser Tochter zusein...

Und Fräulein Sonja?" fragte er über ihreSchulter hinweg...Sie haben Fräulein Sonjanicht mitgebracht?"

Sonja war die Tochter der reichen Dame und indes Novellisten Augen ein unglaubhafter Glücksfallvon einem Geschöpf, ein Wunder an allseitiger Aus-bildung, ein erreichtes Kulturideal. Er sagte ihrenNamen zweimal, weil es ihm einen unbeschreiblichenGenuß bereitete, ihn auszusprechen.

Sonja ist leidend," sagte die reiche Dame.Ja,denken Sie, sie hat einen schlimmen Fuß. Oh, nichts,eine Geschwulst, etwas wie eine kleine Entzündungoder Verfüllung. Es ist geschnitten worden. Vielleichtwäre es nicht nötig gewesen, aber sie wollte es selbst."

Sie wollte es selbst!" wiederholte der Novellist