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Das Wunderkind : Novellen
Entstehung
Seite
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hat durchschlagenden Erfolg, übt eine zündende Wir-kung. Es ist ein richtiges Kinderstück und von wunder-barer Anschaulichkeit. Im Baß sieht man den Uhusitzen und grämlich mit seinen Schleieraugen klappen,indes im Diskant zugleich frech und ängstlich die Spat-zen schwirren, die ihn necken wollen. Bibi wird vier-mal hervorgejubelt nach dieser Piöce. Ein Hotel-bedienter mit blanken Knöpfen trägt ihm drei großeLorbeerkränze aufs Podium hinauf und hält sie vonder Seite vor ihn hin, während Bibi grüßt und dankt.Sogar die Prinzessin beteiligt sich an dem Applaus,indem sie ganz zart ihre flachen Hände gegeneinanderbewegt, ohne daß es irgendeinen Laut ergibt...

Wie dieser kleine versierte Wicht den Beifall hin-zuziehen versteht! Er läßt hinter dem Wandschirmauf sich warten, versäumt sich ein bißchen auf denStufen zum Podium, betrachtet mit kindischem Ver-gnügen die bunten Atlasschleifen der Kränze, obgleichsie ihn längst schon langweilen, grüßt lieblich undzögernd und läßt den Leuten Zeit, sich auszutoben,damit nichts von dem wertvollen Geräusch ihrerHände verloren gehe.I^s bibou" ist mein Reißer,denkt er; denn diesen Ausdruck hat er vom Impre-sario gelernt. Nachher kommt die Fantaisie, dieeigentlich viel besser ist, besonders die Stelle, wo es