selig schwimmen, sich tragen und entführen lassenund im Sturme gänzlich untergehen, und dennochdabei die Herrschaft in Händen halten, regieren undverfügen ... Er hält seine rechte Hand in der Luft.
Im Saal ist atemlose Stille. Es ist diese Span-nung vor dem ersten Ton ... Wie wird es anfangen?So fängt es an. Und Bibi holt mit seinem Zeige-finger den ersten Ton aus dem Flügel, einen ganzunerwartet kraftvollen Ton in der Mittellage, ähnlicheinem Trompetenstoß. Andere fügen sich daran,eine Introduktion ergibt sich — man löst die Glieder.
Es ist ein prunkhafter Saal, gelegen in einemmodischen Gasthof ersten Ranges, mit rosig fleisch-lichen Gemälden an den Wänden, mit üppigen Pfei-lern, umschnörkelten Spiegeln und einer Unzahl,einem wahren Weltensystem von elektrischen Glüh-lampen, die in Dolden, in ganzen Bündeln überallhervorsprießen und den Raum mit einem weit über-taghellen, dünnen, goldigen, himmlischen Licht durch-zittern ... Kein Stuhl ist unbesetzt, ja selbst in denSeitengängen und dem Hintergründe stehen dieLeute. Vorn, wo es zwölf Mark kostet (denn derImpresario huldigt dem Prinzip der ehrfurchtgebie-tenden Preise) reiht sich die vornehme Gesellschaft;es ist in den höchsten Kreisen ein lebhaftes Interesse
iZ