Vielleicht wissen sie es besser und glauben dennochdaran, wie sie es in so manchen Fällen zu tun ge-wohnt sind. Ein wenig Lüge, denken sie, gehört zurSchönheit. Wo, denken sie, bliebe die Erbauung undErhebung nach dem Alltag, wenn man nicht ein bißchenguten Willen mitbrächte, fünf gerade sein zu lassen?Und sie haben ganz recht in ihren Leutehirnen!
Das Wunderkind dankt, bis das Begrüßungs-geprassel sich legt; dann geht es zum Flügel, und dieLeute werfen einen letzten Blick auf das Programm.Zuerst kommt „ölarode solemielle", dann „Uövsris",^ und dann „1^6 bidou et Iss moinesux" — alles vonBibi Saccellaphylaccas. Das ganze Programm istvon ihm, es sind seine Kompositionen. Er kann siezwar nicht aufschreiben, aber er hat sie alle in seinemkleinen ungewöhnlichen Kopf, und es muß ihnenkünstlerische Bedeutung zugestanden werden, wie ernstund sachlich auf den Plakaten vermerkt ist, die derImpresario abgefaßt hat. Es scheint, daß der Im-presario dieses Zugeständnis seiner kritischen Naturin harten Kämpfen abgerungen hat.
Das Wunderkind setzt sich auf den Drehsessel und* angelt mit seinen Beinchen nach den Pedalen, dievermittels eines sinnreichen Mechanismus viel höherangebracht sind als gewöhnlich, damit Bibi sie er-
ii