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21 (1835) Sicilia bis Stadlerland
Entstehung
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Stachelschwein

gekerbte» Jäh«« stehen einreihig, an derSchwanzwurzel stehen Stacheln (wo L sindbildet Laccpede daraus das Geschlecht ssxi»-urus, wo mehrere das Geschlecht xrionn-rus). Arten: Wundarzt (cliirurßuo),oben und festlich gelb, am Bauche bläulich,Kopf und einige Flossen violett, mit 5 Quer«binden, au« dem westindischen Meere,schmackhaft wie ». niAricsiis, aus dem atrlaniische» Ocean u. e. a. , früher zu ciras-toeiori gerechnete Arten; S) s. unterHornfisch. (^)

Stachel-schwein (lr^scrix, Zool),1) nach Sinne Gattung der Ragethiere, kennt»lieh an den steifen zugelpitzten Stacheln,womit es statt der Haare bedeckt ist; dieJunge hat stachlige Schuppen. Aufenthaltin Erdhöhlen, Fraß: Wurzeln und Früchte;Stimme grunzend; Lebensart fast die derKaninchen. Neuerdings getheilt in die Unter-gattungen: a) arlisriiru» Luv., «cantllion

6uo., Kops und Schnauze sind nichtaufgelrieben, Schwanz lang, nicht zum Grei-fen; Art: a. Hkoiculsnis, mit dicken, derLänge nach gefurchten Stacheln, am Schwanzein Bündel platter, hornartiger Streifen,aus Java; i>) eretlriLon A>. tbio., mit plat-tem Schädel, stumpfer nicht gewölbterSchnauze, mittelmäßig langem Sch»an>e,kurzen halb versteckten Stacheln. Art: U r-son (s. charsatam), schwarzbraun, fastvkolet, mir langen steifen Borstenhaaren,weißen, an der Spitze schwarzen Stacheln),o) »^nerlisrs A>. Q-o, mit dicker, kurzerSchnauze, hoch gewölbtem Kopf, kurzenStacheln, einem Rollschwanz und vterzehi-gen Füßen; klettern- Art; Co and»(Hottzlaquatzin, Kuendu, k. xro-licneiiis), schwarzbraunhaarlg, Stachelnschwarz und weiß, aus Mittel-Amerika;Epiy («. insistios»), Stacheln stnd rothund gelb, einen Lheil des Jahres unterden Haaren versteckt; der Schwanz greiftnach oben, und endlich 2) (k^slrix tiuo.),mit gewölbtem Kopfe, 4 Finger vorn,hinten 5. Art; gemeines S. ;Ii. vri-ktara), mit langen, schwarz und weiß ge-ringelten Stacheln, einem Kamm von Bor-sten auf dem Kopfe, am Schwänze mit off-nen leeren Kielen; bei der Bewegung desThieres rasseln die Stacheln, werden abernicht, wie man sonst glaubte, gegen Feindegbgeschossen- Fleisch eßbar. In der Gal-lenblase sind oft Steine. Aus dem südli-chen Europa und nördlichen Afrika. Vondieser Art hat man Zähne versteinert ge-funden.

Stachel - schwein , bezoar (S.,schwein-Aein, Med.), so v. w. Malac-tatscher Stein (s. d.), s. auch Bezoar 1).

Stach el-schwetne (lr^srericosi,Zool.), nach Latrcille Familie der Aagel-thiere mit de» Gattung««: li^srrix, «csn.

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tliion, ererliiron, s^uetlrers, coeuäus,epIii^Auius.

Stachel-schwein-menfchen, bor-stige Menschen, deren Epidermis stellen-weise in e'nen stachelartigen Ueberzug vongrauer oder schwärzlicher Farbe ausgeartetist. Der Fall ist besonders in einer engli-schen Familie erblich beobachtet worden.Lilesiu« v. T. hat zuerst eine genaue Be-schreibung von diesen Menschen geliefert.I. W. G. Tilestus, Ausführliche Beschrei-bung und Abbildung der beiden sogenann-ten Gtachelschwcinmenscheu u. f. w., Alten-burg 1802, mit Kupfern. (p-r.)

Stachel - senf (Bot.), die Pflanzen-gatlung BuniaS (s. d.). S. - stein (Zool.),so v. w. Spinne, s. unter Stachelschnccke.S. - stirn, s. unter Eriphie. S. - stratz-len, f. unter Flossen l).

Stachel - thi«r (Zool.), richtiger Namefür daS gewöhnlichere Stachelschwein.

Stachel-walze (Lgndw.), so v. w.Zackenwalze.

Stachel-weichen (Hüttenk.), so v. w.SpieSschalen.

Stachel-wehl (Kriegsbauk.), so v. w.Spanische Reiter.

Stachel-würmer (vsrmos Iii-xiäi,Zool.), Würmer deren Seiten mit Borstenoder kleinen Stacheln besetzt ist, z. B. nais.

Stachir (StllchiriS, a. Gcogr.),Fluß im Innern von Lydien, entsprang aufdem Rysadium und bildet den See Clonia;die Anwohner hießen Stach,- ); jetzt St-Jean.

Stachylrdium (sr. Q'--1), Pflanzen«gattung aus der natürl. Familie der Pilze,Ordn. Buchpilzc. Arten: auf abgestorbe-nen Begctabilien.

Lt-oli^oxroriävriäss (Bot.),Aehrenfarren, nach Willdenows (s. d.) na-türlicher Ordn. der Kryptogamie; solche Ge-wächse, deren Laub beim Entwickeln nichtaufgerollt ist; der Strunk, mit Blätternoder Schuppen bedeckt, hat ein äbrcnfür-miges Ansehn; die Samenkapseln springenin Klappen auf, stehen in den Blattwtn-keln oder in einer Aehre. Lycopodlum(s. d.) gehört darunter.

StachyS, Schüler deS Paulus; n. Ein.einer der 70 Jünger; der heilige Andreas(s. d.) soll ihn» als er selbst Lyzantiumverließ, zum Bischof der Stadt geweihcthaben.

Stachy« (at. L-), Pflanzengattung an-der natürl. Familie der Labiaten, Ordn.Repeteen, zur 1. Ordn. der Didynamie desLinne'schen Systems gehörig. MerkwürdigeArten: s. »Ipius, in Sibirien; s. xori»»-nio», in Leutschland auf Alpen und Ber-gen heimisch, mit weißfilzigem Stengel undBlättern, so wie ». coveino», mit großen,scharlachrothen, in Quirlen stehende» Blu-me«, in SW heimisch, als Zierpflanzen

rulti.