?/0 Stachelahre
Legestachel mancher Jnsecten, und der 8.in dem Säugrüssel der Fliegen und Brem.sen. 4) (Hütrenk.), so ». w. Gtecheisen.S) (Anat.), so v. w. Dorn 4); 6) s. un-ter Epigramm. (lN--L.)
Stachel- LH re (Prov.), so v. w.Esparsette.
Stachel-Zloe (Bot.), agsvs smeri-csns, s. unter Agave.
Stachel-ll messe (ponsrn, Zool.),Gattung au« der Familie der Ameisen;beide Geschlechter haben Stachel, der StieldeS Hinterleibes ist au« einer Schuppe odereinem Knoten gebildet. Bei Sinne unterkoimic», bei Fabrictu« unter mxinieci»,bei Latrcille unter ostontomaoku« gestellt.Art: schmale S. (p. coarot-ra), unterSteinen, gesellschaftlich u. a. A. S.-amek-sen-frcsser, so v. w. Zungenschneller.S.-artige Dorn-eidechse, s. Dorn-eidechse. (??>.)
Stachel-bauch (ceeraocion. Zool.),1) begreift bet kinnä diejenigen mit Kie-mendeckeln versehenen Knorpelfische, derenLeib unten Stacheln hat, und denen dieBauchfloffen fehlen; neuerdings in die Gat-tungen S. und Klumpfisch (s. d.) zerfällt.L) Bei Neuern Gattung au« der Knorpel-fischsamilie Klcinmäuler, gebildet aus Ar-ten der Gattung xnarlioäon (s. Stachel-fisch), bet denen die Kinnlade in der Mittedurch ein« Naht getrennt ist, so daß Zähneda zu fein scheinen, die Haut aber kleineStacheln hat. Blasen ihren Bauch auf. Ar-ten: l i n i r t e r S. (r. lin-atus), mit braunund weißen Streifen, häufig im Nil; Ku-gel fi s ch (r. Aispläu,), bauchig, ganz sta-chelig, mit 4 braunen Streifen, im Mittel-meer; elektrischer S« (r. slootrlcue),in Ost-Zndien, u. m. a. Arten, von denensich einige versteinert finden. (/5>.)
Stachel-beereo (Pomol.), die Fruchtdes Stachelbeerstrauch« (rikss^roe-«ularia and ribos nva orispa» s. unterIdide,); unterschieden von der Jobannis-öeere durch größere, einzeln hängende Beerenund durch Stacheln am Strauche. Dieserfindet sich in Wäldern, an Zäunen «. a. O.wild, mit zwar wohlschmeckenden, aber klei-nen Beeren, wird nicht viel über 2 Ellenhoch, treibt sehr bald im Frühjahr Blät-ter und Blüthen, und ist auch bei rauherund kalter Witterung sehr dauerhaft. InGärten cultivirt werden die Beeren nichtnur bedeutend groß, sondern e« sind dadurchauch verschiedene Spielarten entstanden.Die Beeren sind ein kühlende«, sehr ange-nehm schmeckende«, und in nicht zu großerMenge genossen, gesundes Obst. Auch wer.den sie zu Brühen, zu Gemüsen, zu Ku-chen, zu Compot und zu Gelee benutzt, inZucker gesetzt, auch zu Wein verbraucht,welcher an Güte den Johanniübeerwein nochübertrifft. Zum Wein und zu Gemüsennimmt man gewöhnlich halbreife Beeren.
Stachelfisch
Der Stachelbeerwein ist eben so gesund, al«er sich bei guter Verwahrung lange hält,und durch Vermischung mit Johannisbeerendem Madeira im Teschmacke ähnlich wird;ferner erzeugt man aus G. Branntweinund Essig; in jeder Gestalt gehört dies«Frucht zu den der Gesundheit zuträg-lichen. Der Anbau derselben wird ge-wöhnlich auf Rabatten betrieben, woman sie zu Z —4 Fuß hohen Stämm-cheo zieht und al« solche hält. Man ziehtdie jungen Stöcke au« Ausläufern, au« ab-geschnittenen Zweigen und au- AblegcrMDie Abschnittlinge (wozu man lange, geradeSchosse nimmt), werden bi« 2 oder 3 Fußabgestutzt, und reihenweise in gutes aberetwas schattiges Land gepflanzt, im Herb-ste, welches weniger sicher ist, oder imFrühjahr, ehe noch der Stock ausschlägt,wodurch man oft vollkommner« Früchte er-zielt. Die Ableger werden nahe an derErde genommen» welche« die Behandlungderselben sehr erleichtert. Die tragbarenStöcke müssen im März und im Juniu«beschnitten werden, wobei man vorzüglichdarauf zu sehen hat, daß die Krone dünn,und inwendig hohl, der Stamm aber selbstvon allen Neben- und Wurzelschoffrn freierhalten werde. Durch sorgfältige« Haltender Krone entfernt man die Blattläuse,Blattwespen- und Harlekin«raupen, dt« oftdem Stocke sehr schädlich werden. Au«Samen, der au« guten Sorten gewonnen,ausgewaschen und aus Papier getrocknet,in gutes Land im Frühjahr gesäet wird, be-kommt man neue Sorten. Der wilde Sta-chelbeerstrauch ist sorgsam cultivirt wordenund hat gegen 400 verschiedene Sorte»Beeren geliefert. Die besten Sorten kom-men au« England; sie sind theilS roth (bisschwarzroth), theilsweiß, theils grün, theil«gelb und ambrafarbig, und haben zum Theildie Größe eines Laubenet'«, dabet aber son-derbare Namen erhalten. Von den teut«scheu Sorten sind die länglichte braune (mitMuskatellergeschmack), die olivenfarbige(mit viel Gewürz und Wohlgeschmack), diegoldgelbe (fast durchsichtig) u. e. a. vor-zügliche Sorten. (Al>.)
Sta chel-beer« kür bis (Bot.), f. un-ter Cucumis.
Etachel-beer-fpaoner (Zool.), s.unter Spanner.
Stachel-beer-stranch, l)ribesxros-eul-ri», s. unter Stachelbeere; 2) die ganzePflanzengaltung Ribes (s. d.). S.-beer,wein, s. unter Stachelbeeren.
Stachel-biene, die Arbeitsbiene.
Stachel-dolde(Bot-), ecfiiuoplior»«pinosa, s. unter Echinophora. S.-fei-ge, so v. w. Feigendistel, s. unt. Opuntia.
Stachel, fisch (Zool ), 1) (xnaclio-üon), nach Goldfuß Gattung aus der Ord-nung der Knorpelfische, Familie der Klein-
mäuler;