StabScapitan
breiteten Handel, ist Sitz des Gouverneur«und der Cslonialbehirden, hat aber kein«wissenschaftlichen Anstalten. Der Hafen istdurch daS Fort Wilhelm Friedrich geschützt.2) Marktflecken in dem Bezirk und derProvinz Antwerpen (Belgien); har 2060Ew.< im Oktober einen zchnlLgigen Markt.
Stads-capitän (MilitLrw.), s. un-ter Hauptmann 5). S.-fourier, S.»hornist/ s. unter Stab 14). S.-offi-zier, s. unter Offizier. S.-quartier»da« Marsch- oder Cantonirungsquartler de«Stabe« irgend einer Truppe. S.-wache,bei einigen teutschea Armeen eine demStabe jeder Division beigegebene Wache,bestehend au« einem beliebigen dazu com-manLirtcn Infanterie, oder Cavallerieosfi-zier (Stabs-wacht-offizier), einemWachtmeister und einigen Cavallerie,Unter-offizieren u. Ordonanzen, auch wohl einigenMann Infanterie. Sie soll dazu dienen,die Person de« Commandirendcn im Noth»fall zu schützen und zugleich den Ordonanz-dienst und den Dienst der Guiden (s. d.) zuverrichten. Jn«grfammt stehn sie unterdem Commandanten de« Hauptquartier« de«Eorp«, zu dem sie gehLrcu. (?-.)
Stab-thierchen (baoiHaria tlt-rii.,Zvol.), Gattung au« der Abtheilung dereinfachsten Jnfusionsthicrchen, mehr oderweniger stabähnltche Thierchen liegen aufder langen Seite an einander und verschie-ben sich gemeinschaftlich zu einer viereckigenoder länglichen Figur; vermehrt sich durchTheilung. Arten: Spreubacillarir,i>, poraäoxa, oft mit 80—40 Stäbchen,auf ulva larissima; t>. xeetinal:», zu hun-derten im Süßwafferschlawm. (^>.)
Stab-träger, 1) so v. w. Stabhal-tcr. 2) (Kirchenw.), in der katholischenKirche eine Person, welch« dem Bischof«den Bischofsstab vorträgt; 8) ehemals beiden bürgerlichen Schützencompagnien man-cher Orte ein Oberoifizier, welcher eine ge-wisse Gewalt auszuüben hatte. S. - trom -peter, s. unter Stab 14).
8t»b uinna (lat.), 1) eigentlich Stand-ort, Aufenthaltsort; daher: 2) so v. w.Einkehr, Herberge, wovon der Herberg-va-ter oder Wirth »t»dul»rius; 8) des.der Aufenthaltsort für Lhiere, Stall, 4)in den Rennbahnen der Ort, wo sich dieWagenlenker aufhielten u. wo ihre Wagenstanden. (LL.)
St 8 bulum (a. Geogr.), 1) Stadt inMysien. 2) (s«1 S.), Ort der Sardonerim narbonensischen Gallien; jetzt Boulon.3) 8. OioinZäio (Tin da, Tyrida),Stadt in Thrakien. 4) 8. oc> v » m, OrtderJlercaonrr im tarraronensischen Spanien;jetzt Soltvela oder Sagarro.
Stab-wurz (Bot.), 1) artemrsia»brotanuin, s. Eberraute; 2) wildeS.,-rrternisia oawxsittt», s. Aeldartemisia;
Encyclop. Wbrterb, Einundzwauzigster Bd.
Stachel 719
8) weibliche S-, rankoUna ellamas-cxprrissu», s. unter Santolina.
Stab-zange (Hüttenk.), eine großeSchmiedezange, die bei Verfertigung de«Stabeisen« zum Anfassen der Deube undAbwärmen der Kolben gebraucht wird.
Stab.zehent (Saudw.), der Zehentvon Wecken, Erbten und anderen Früchten,welche nicht in Garben gebunden werden,daher mit einem Stabe, der Zehentruthe,abgemessen und so vertheilt werden.
SraooLto (ital-, Musik), so v. w.abgestoßen, gewöhnlich in der Notenschriftsrso. abbrevirt, zeigt an, daß di« Notenunter oder über die e« gesetzt wird, kurzabgestoßen werden sollen. Man nimmt imAllgemeinen on, baß die mit »r. bezeich-net«» Noten die Hälfte ihrer Dauer da-durch verlieren, z. B.:
Schreibart.
—. ss »—
«tso.
Ausführung.
<--—e-11
Da aber in der neuern Musik da« sc. inmehrere Modifikationen zerfällt, so zeigtman e« lieber durch über die betreffendenNoten gesetzte, verschiedenartige Punkte an,
». B. , ,
») ganz kurz ab. - V f , , -—-
gcstofrn, > - -
b) rtwas weich» ^ - j
abgestofen, ' ! 1
c) ganz gelind
nbgcstoßen. M ^ —
Die dritte Art des »r wird bei Bogenin-strumenten (s. d.) mit einem Bogenstrich,bei Blasinstrumenten mit einem Lihemzugvorgetragen. (6-.)
Stachel, 1) überhaupt ein Werkzeugmit einer scharfen Spitze zu sehr verschie-denem Gebrauche, des. ein Werkzivg dieserArt zum Antreiben der Zugthiere wie diesvorzüglich in dem Morgenland« gebräuchlichist. 2) (souleus, bot. Nomcncl.), hart ste-hende Spitze, die aber blos au« der Rindeentspringt und mit diesen sich abziehen läßt(nie an den Rssensticken), zuweilen ent-stehen auch S.n durch an Stengeln übriggebliebene Blattstiele (wie an coou» «ou-test») vgl. Lpins (ecliiuus), s. 1'oliini.3) Ein spitziger Lheil mehrerer THIece,welcher bald zur Bedeckung u. zum Schutze,wie bei den Igeln, Stachelschweinen undeinigen Fischen, bald als Angriffswaffe, wiebei den Bienen und Wespen dient, bald nocheine besonder« Bestimmung hat, wie derö i Sege-