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von brr Constitution des Kranken abhäagev.Es gehen daher dem v. F. stets «ine lang«Seit, mehrere Monate, ja selbst Jahre langBeschwerden voraus, die Symptome dererhöhten Venosität, besonders leidet dieVerdauung, der Appetit fehlt, die Zungeist bisweilen belegt, besonders früh Mor-gens und der Geschmack verändert, dochfehlem die Ze chen von gastrischen Un-reinigkeiten. Endlich treten ganz allmäh-lig fieberhafte Bewegungen ein und steigernsich nach und nach. Der Frost ist gering,die Hitze macht Remissionen und Exacerba-tionen, der Stuhlgang ist träge, der Urinunveuävdert oder dunkel, trübe. Der Ap-petit fehlt ganz. Der Geschmack ist jedochnicht sehr verändert, die Zunge wenig odergar nicht belegt. Diese Zufälle, so wiedie der Borboten dauern fort, «S bildet sichbald früher, bald später eine Absonderungvon Stoffen im Untcrleibe, deren Vorhanden-sein sich durch die gewöhnlichen Zeichenkund gibt. ES erfolgt die Ausleerung der-selben durch den Stuhl, seltner durch Er-brechen, und es werden dann schwarze,zähe, pechartige, stinkende, atrabiläre(fsbrio Ltrodilari») oder mußartige, Mehroder weniger dünne, verschiedenartig ge-färbte, bisweilen schleimige Stoffe oft ingroßer Menge ousgeleert. Dies geschiehtselten vor dem 14. Tage vom Beginnende« Fieber« an gerechnet, und dauert bis-weilen länger als eine Woche. DieseAusleerung bewirkt große Erleichterung,während derselben verliert sich das Fieberschneller oder langsamer, Reconvalescenz er-folgt, und es befindet sich der Kranke nachüberstandenem Fieber auffallend wohler u.frei von Beschwerden, welche vielleicht schonhabituell geworden waren. Dieser glück-liche Ausgang erfolgt aber nicht in allenFällen, sind bereits organische Fehler inwichtigen, besonders in den Unkerleibsorga-«en, entstanden, oder war der Kranke früherbereits in so hohem Grade erschöpft, daß kei-ne Krisen mehr zu Stande kommen können,oder wird er falsch behandelt, so stellen sichentweder gar keine kritischen Ausleerungen«in, oder sie sind ungenügend, es entwickeltsich ein nervöser, fauliger Zustand oder einhektisches Fieber (isbris kecrics »lrabiln-ri»), oder e« verlieren sich die fieberhaftenZufälle, e« entsteht Bauchwassersucht, di«endlich wie jene tödtlich zu enden Pflegt.Das v. F. kehrt gern wieder zurück u. istbei jedem neuen Anfalle gefährlicher. Die Be-handlung besteht zunächst darin dem venösenZustande «ntgegenzuwirken, u. die kritischenAusleerungen zu unterstützen. Der erster»Forderung wird genügt, indem man dieerhöhte Venosität zu beseitigen sucht, undüber die zweite gibt die specielle Therapiegenauere Anweisung.
BenSge (Geogr.)« kleiner Nebenfluß
Denosüäk, erhöhte
des Tenfersees in der Schweiz, merkwür,big, weil durch ihn, mit Hülfe der FlüsseRoson und Talent, eine schiffbareWasserstraße zwischen den Seen von Neustchatel u. Genf bewerkstelligt werden soll.
Vcnönä (a. Geogr ), Ort im römi-schen Britannta, beim j. C eycester.
Venosität, erhöhte (Med.), derkrankhafte Zustand, in welchem das Blut sichin der venösen Seile des Gefäßsystem« an-häuft, nicht gehörig in arterielle« verwan,delt wird, im höheren Grade venös bleibt,d- h. der Kohlen - und Wasserstoff herrschenin demselben vor, es werden die Häute u.übrigen Verhältnisse der Venen anfgereizk,angestrengt, ausgedehnt und erweitert, nochund nach die Tyäiigkett derselben hcrabge-stimmt. Die« nennen Einige erhöhie V.,Andere Venenturgor, venöse Con-gestion, erhöhtes oder vorwal-tendes Benenleben. Zu diesem Zu-stande findet eine erhöhte Anlage, welcheoft erervt ist, in dem höhern, männlichen Le-bensalter, beim weiblichen Geschlechle, vor-züglich bei denen, welche in der Jugendscrophu ös waren, beim melancholischen u.phlegmatischen Temperamente Statt, undman kann diese Anlage venöse Constitution(s. d.) nennen, welche im Sommer u. Herbsteam häufigsten stch noch mehr steigert undin Krankheit übergeht. Andere ursächlicheMomente der Anlage und Krankheit selbstberuhen in Respiration von souerstoff«armer, feuchter, mit irrespirabeln Gasarceageschwängerter Luft, in erhöhter Tempera-zur derselben, in zu reichlichem Genüsse vonNahrungsmitteln bei Mangel an gehörigerMuskelbewegung, in langem Schlafen, be-schränkter Respiration und Herzthäligkeic,deprimirenden Aff-cteu. Diese Momenteführen nur bei einer allmähligen, lang'amgesteigerten Einwirkung dielen Zustand her-bei; die erhöhte V bildet stch langsam ausund beginnt mit Vorläufern, welche ofteine lange Zeit vor dem Ausbruch der eigen-thümlichen Krankheitöform vorhergehen u.durch einzelne Symptome der erhöhten V.ausgezeichnet sind. Diese äußert sich oberzuerst in den Venen selbst, welche wie manes an den oberflächlichen sehen kann, au-schwellen und empfindlich werden und ent-weder andauernd sich erweitern »der selt-ner, durch Entzündung und Verwachsungan einzelnen Stellen sich verschließen. DieWärme und Turgescenz des Körpers istentweder gar nicht verändert, die Farbedesselben neigt stch mehr zu blaffen, bläu-lichen, dunkeln, schmuzig-schwärzlichen- -i"einzelnen Theilen häuft sich das venöse Blutin zu großer Menge on u. bewirkt venöseCongestion, Stockung, venöse Blutung undEntzündung, welche besonders häufig orga-nische Fehler veranlaßt, und es gibt keine«Lhcil tes Körpers, her diesem Einfluss«