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24 (1835) Treutel bis Ventidius Bassus
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tätsrescrkpt dem kompetenten Richter ein,gehändigt wird, geht aber keinen Falle-eher zu Ende, als bis der für großjährigErklärte wirklich die Jahre der Großjährig-keit erreicht hat, wenn dieh auch länger,als 4 Jahre dauerte. Wird ein Minder-jähriger autorisirt, eine gewisse Kunst oderProfession, Gewerbe rc. zu treiben, so wirder, auch ohne V- »s in den Beziehungen,in welcher er als Meister oder Herr indieser Beziehung handelt, nicht aber weiter,als großjährig betrachtet. Verheirathunghat nach gemeinem Rechte nicht (wohl aberöfter nach Parkiculargesetzen) die Wirkungeiner V- »s. Diese letztere hat übrigensda keinen Effect, wo durch ein Gesetz odereine bestimmte PrivatdiSpvsition wirklicheVolljährigkeit in einem gewissen Falle ver-langt wird. i7/-.)

Venia »Aenäi (lat.), s. Verwal-tung 2) I.

Veniätka (a. Geogr.)» Stadt derCallaici (Spanien); j. VinhaeS.

Venicnii (a. Geogr.), Volk am V«r-gebirg Venrcntum in Hibernien, j. Horre-Head.

Venilia (d. i. die Kommende, Myth.)Nymphe, de- Janus Gemahlin, Schwesterder Amata und Mutter des TurnuS; siegalt als Symbol der Meerfluth.

Veninus (Otto), s. Veen-

Veni «an cts spiriril» (Kirchen-musik), «in uralter Kirchevgesang dessenVerfertigung dem König Robert von Frank-reich umS Jahr 1003 zugeschrieben wird.In der katholischen Kirche gehört er zaden kanonischen Gesängen u. wird in sehrverschiedenen Conipositlonen gebraucht; dl«protestantische Kirche hat ihn in der Ueber-sehung; Komm hetlger Geist u. s. w.

Vsrrä, visti, vier (lat,), ich tingekommen, habe gesehen, habe gesiegt; eineInschrift bei dem Triumph Cäsar- überden Pharnak-S.

Venise (Waarevk.), eine Art gezogeneoder geblümte Leinwand.

Venkateghrrry (Geogr.), Polyga-rengebiet in der britisch. vorderindischenProvinz Carnalic.

Venloo (Geogr.), 1) Stadt u. Festungan der Maas im Bezirk Roermonde derProvinz Limburg (Königreich Belgien),hat (jenseits des Flusse-, über welchen einefliegend« Brücke führt) dar Fort G. Mi-chael, SkOO Ew., welche viel Nähnadelnfertigen und Handel u. Schifffahrt treiben.Hier endigte die fass» euAonäaii» (s, d,),V. ist durch 7 BastionS» «vcn so viel Ra-velinS, und durch einen Mantel befestigtder den größten Theil der Fronten umaibt.Die Werke sind nach niederländischer Weisegebaut. 2) (Gesch,) der Name V. kommtvon Veen und Loo, morastiges niedrige-Land. V. war bei Beginnen des Mittet.

VenLe

alters nur Flecken, dem Renald II. Her-zog von Geldern 1813 vergrößern ließ,mit Mauern umgab unb Stadtprivllcgienertheilte; 1372 bemächtigte sich Brcderodeund der Bischof Hugo von Utrecht V.s fürMargarethe von Geldern, Gemahlin de«Grafen von BioiS, Karl Herzog von Bur-gund eroberte es 1473 und Maximilian 1,,nachmaliger Kaiser 1481; später bekam sieder Herzog von Geldern wieder. Die Ein-wohner nahmen I5lL dis Partei Karls vonEgmonl, Herzogs von Geldern, und des-halb belagerte Margaretha von Oestreich,Statthalterin der Niederlande, dlc Stadtfür ihren Bruder Karl V. Vergebers. 1513führte Kar! V. persönlich eine Belagerungund die Stadt besam gute Bedinzunaen(denAccord von V.) zugestanden. 1583als die niederländischen Unruhen auSgcbro-chen waren, eroberten es die Niederländer,doch nahm e« der Herzog von Parma 1586nach Stägigem Angriff wieder. Moritzvon Oranien belagerte es 1606 vergeblich,doch gelang 1632 dem Prinzen FriedrichHeinrich von Oranien die Eroberung binnen3 Tagen. In derselben Zeit nahm V, derCardinal Jnfant 1632 ein, und e» bliebnun bi« zum Frieden von Münster undOsnabrück in der Gewalt der Spanier,sollte laut desselben gegen ein Aequivalentausgetauscht werden, wa« jedoch nicht zurVollziehung kam, 170I wurde V. von denAllitrten nach 5 Tagen offenen Trancheenerobert und verblieb rin Frieden von Badendem Hause Oestreich. -1715 kam V. aberdurch den Barrieretractat an die Nieder-lande, die es dann auch behielten. 1791ward es nach einem mißlungenen Entsatzdurch die Oestreichrr von den Franzosen er-obert, und 1801 ganz französisch, bis eS1814 unter niederländisches Scepler zurück-kehrte, bei dem ei noch ist. s?-.)

Benloon (Geogr.), so v. w. Loo» I).

Ven, miäo (oder Mlao), der Saal derManen der berühmtesten Männer des chine-sischen AltertbumS. Die größte Ehre, diedasizen Gelehrten widerfahren kann, istwenn sein Name dort eingeschrieben wird,und einem Werke kann der Kaiser keinegrößere Auszeichnung ^uthcilen, als indemer eS dort niedcrlegt.

Venne, in OstfrieSland ein Weideland.Venuen, ein solche» beweiben.

Venner, im Altteultchen sonst, 1) sov. w- Fahnenträger (von Banner, Pannier),dann 2) so v, w. Landamman.

Venne« (Geogr.), so v. w. Banne« 1).

VennöneS (a. Geogr.), rhätischeS(n. A vindeltcischet) Volk, oberhalb de« Lag»di Como u. de« Lech, im j. Graubündten.

Vennum (a- Geogr,), Ort im ctsalpi-niscken Gallien, j- Fano.

Vende (Geogr.), bewohnte Insel imLiimsiordea, gehört zum Amte Lhtst^ des