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24 (1835) Treutel bis Ventidius Bassus
Entstehung
Seite
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8 l'riliuuillue fe^es

s.inm Vertretern auf demselben Punkte,ws er vor vierthalb Jahrhunderten ohnedieselben gestanden hatte. Die Gracchenversuchten es wieder, den Stand der r. x.zu heben und deren eigentlich« Bestimmungsestzuhalten, allein zu unbesonnener Eiferließ sie das Opfer ihres Versuchs werden u.Nach ihnen mochten nur wenige Volkstribu-nen gegen den reißenden Ström zu schwim-men versnchen. Sulla vernichtete die Gewaltder r. x. gänzlich, indem er verordncte: kei-ner kann eine Magistra'.tpersen werden, derr. x. gewesen ist, an die r- x. findet kein«Appellation Statt, den r> x. ist eS nichtmehr erlaubt, das Volk zu versammeln,auch nicht zu ihm öffentlich zu reden oderGesetz» in Vorschlag zu bringen; nichtsblieb ihnen damals, als das Recht,zu pro-testiren. Wie alle Verordnungen Sulla'Snach seinem Lode aufgehoben wurden, soauch diese und die allmählig wieder her-gestellte Macht der r p. erhielt unter Ju-lius Cäsar eine Höhe, die sie nie vorhergehabt hatte; doch hatte er selbst dieseMacht zu seinem Vorkhetl und zur Durch-setzung seiner Absichten so gesteigert; dennnachdem er seinen Plan mit Rom ausge-führt hatte, verwandelte er die Iribuniri«sche Macht in einen blosrn Namen und ent-setzte nach Willkür die T. AugustuS wurdedurch Lea Senat auf immer mit der tri-bunicischen Macht bekleidet, !o seine Nach-folger, wodurch die Macht der Kaiser ge-heiligt wurde; nichts desto weniger wur-den die Volkstridunen fortgewählt, um dasVolk in dem Glauben zu erhalten, daß sieihre alte Freiheit noch genossen, bi« endlichConstanttnus dieselben mit andern vvnützenMagistrattpersonen abschaffte. 8)Trido--Iirs voloptatom, Aufseher darüber,daß das Volk bei Spielen und andernöffentlichen Belustigungen nicht zu viel un»nbthsgen Aufwand machte und überhauptdie Grenzen der Schicklichkeit nicht über-schritt. (.)

Irlbunkkias IsAs» (lat.), Gesetze,"welche entweder von Lea Volkstridunen ge-geben wurden, «der welch« auf sie Bezughalten.

Trtbur (Geogr.), so v. w. Trebur.

Triburandaga, ein Beiname desindischen Schiwa, weil er 8 Regionen, denHimmel, die Erde und di« Unterwelt be-wohnt.

Tribüria (Drilrurl, vlll», a.Geogr.), so v. w. Trebur.

Tribus (lat., Ant>), Hauptabthei-lung des Volks in Rom. Romulus, unterdem sich mehrere verschiedenartige Bestand,theile zu einem Volk verbanden, macht«8 T., in welche die aus verschiedenenStädten oder Distrikten Stammenden ver-theilt waren: alklamnsnsiar-, ge»bildet von den"La!inerv» bi« den paiatint

Tribuö

schen Hügel tewchnten; b) Titisusi,r., wozu die unter T. Latin« nach Romgezogenen Sabiner gehörten, diese woh' tenauf dem eapitolinischen Berge; c) Oucs-rirm t., Anfangs die hetruriichen An-kömmlinge begreifend, die sich am cvlischcnBerge ateberließen. Diese Sintheüung sollnach Einigen auf die Grundverfaffung derhetrurischen Staaten gemacht sein nach An-dern soll sie die Nakur der Sache gege-ben haben, da man nicht wohl so hetero-gene Llemenlc zu einem Ganzen vereinigenkonnte. Denn obgleich jene 3 T. ein Volkbildeten, in so fern sie unter einem Königstanden, so hatte doch jede T. ihre heimi-schen Institute u. religiösen Culte für sich.Jede L. wurde wieder in 10 Kurien (s.Curia; geiheilt, so baß 80 Abheilungendes römischen Volks in der alten Zelt er-scheinen; jede T. hatte aber ihren Ge-sammlvvrsieher, Tribun (s. Tribunen l).Da sich bis zur Zeit des Tarquivlu« Prts»cu« die Tribuskfiieder sehr vermehrt hatten,so theilte er jede T. in 2 Theile, ohneihnen neue Namen zu geben, sondern erunterschied sie nur z B. als ll sinnen-ses prinil und »oonncki «der po-steriores, Da sich nun die neuen An-kömmlinge meist der r. Oucoruin anschloffen,so üdertras diese bald die beiden andern anAusdehnung und SirviuS Lullius machte,um sie alle in das Gleichgewicht zu drin-gen und darin zu erhalten, eine neue Ab-theilung der L., nicht nach der Abstam-mung, sondern nach dem Ort, wo sie wohnten.Dci Servius Einihetlung der Stadt in 4 Oi-stricte gab zugleich die Norm zur Verthei.lung der Volks in 4 L., die r. p-larina,sol>nrl>ai>a oder sncovsans. col-li na und sxzuilina; zur ersten ge-hörten die Bewohner des Palalinus undCapitolinuS; zur 2. die unter der Altstadtwohnten, zur 8. die auf dem Quirinalisund Mminalis ihren Platz hatten zur letz,lern die an den esooilise (s. d.). Diese4 hießen auch r. nrdanae, weil sie dieStadt eivnahmen, im Gegensatz zu den r.rusriers, in welche das Gebiet außer-halb der Stadt gethctlt war; ihre Zahlwird verschieden angegeben, zuletzt waren,di« r. nidanas mit eingtschloffen, S5, welchezu verschiedenen Zeiten wegen der wachsen-den Menschenmenge gestiftet wurden undihre Namen theils von Lokalitäten, rheils vonberühmten Familien erhielten. Sie waren:rrilins^oinili», benannt von der ämi-lischen Familie, wetche dahin gezogen war;-lese war die berühmteste; ^nlensl», di«erste im Sabinerland, vom Anio genannt,seit 298 v. Ehr.; ü.rnlensl», späterI4arnionsi», in Hetrurten, die ent-ferntest« von der Stadt, vom ArnuSflußgenannt, seit 888 v. Ehr.; Clanäia,seit 503, von Atta ElauduS (s. d.) ge-nannt,