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Lrtdseet (Geogr.), S'adt sm KreiseGrimme bei preußischen RegierungsbezirksStralsund, an der Trebel, die in dieserGegend durch den Mohrgra^en mit dervieckenitz verbunden ist, hat SI50 <jw,Tribusren (v. lad), beilegen, bewilli-gen, zueignen, Zinsen geben.
r I b ul a (trlb ul r;m , lat., Ant.),Dreschmaschine, bestand in einem niedrigenFuhrwerk, das unten gezackt und oben mitGewichten beschwert von Thier,-v über dl«Lehren gezogen wurde; vgl. T>sb,.
Tribulationen (v. lat.), 1) Plagen,Qualen; L) Leiden und Trübsale, welcheGott dem Menschen schickt, um ih" zumNachdenken über seinen sittlichen Zustandzu leiten. Davon tribuliren
Tribülcon (v. gr., Ehir.), ein rvnPercy erfundenes Instrument, um Kugelnaus Schußwunden zu entfernen, besteht aus«iner Zange, mittelst welcher dir Kugel ge-faßt wird, und einem Bohrer, welcher indie Kugel geschraubt wird.
Lribulus (lat.) 1) (Ant), Fußangelmit 3 Spitzen versehen, sie wurden aus denBoden gelegt, wo rin Angriff der Reitereigefürchtet wurde. S) (Aool.). s. m-törStachelschnccke. 8) (Bot., r. L.), Pflznzen,gattung aus der natürl. Familie der Ruta,ceen, zur t. Ordn, der 10. Klasse des Ltnn.Systems gehörig. Einheimische Art; r.tcrreitri, (Burzeldorn), mit gefiederlenBlättern, gelben Blumen und stachlichenFrüchten, auf Feldern im südlichen Teullch,land, Italien rc. oft ein lästige« Unkraut.
Tribunal (lat., Art.), Ij Bühne oderGerüst, aus weichem die »oll» curuli» (s,d ) des Prätors stand u worauf der Prätorsaß, wenn er Gericht hielt; das T. warAnfang» von Holz und beweglich und halt»eine viereckige Form; außer dem Sitz desPrätors faßte das T. noch die derroroo (s. h.) und anderer zur Begleitungde« Prätors gehöriger und zur Haltungeines öffentlichen Gericht« nöthiger Per>o-nen. Das L. stand in alter Zeit ausöffentlichem Markte, sväter, da zur Hal-tung der Gerichte die ba-ilioso (s. d ) er-rlchtet wurden, kamen auch die T.e dabinund wurden von Stein in haldkrelssbrm!-ger Gestalt errichtet. UebrigenS war da«L. schon seit Romulu« gebräuchlich der «Serrichtet haben soll, um dem Volk Schreckenund Respekt einzuflößen. Das Recht vom-tl Gericht zu lprechey, harten nur diePrätoren, Eontuln, Aedilen und Procon-suln. Im Felde kommt auch ein T. vor,welches eine Erhöhung von Erde war vonwo der Anführer Gericht hielt und seineSo baten zur Schlacht ermunterte, s- ImTheater der Platz, von welchem au« derPrätor, oder später der Kaiser den Schau-sv elen zusah. 8) Ein Gerüst, welches zuEhre» verstorbener Männer errichtet und
Tribunen
zur Beisetzung de« Sarkophag« eingerichtetwar. 4) In den allen Kirchen die Er-höhung, von wo der Diakonu« au« di«heil. Schrift vorla«. S) (Archit.), erhöhterPlatz von der Form «ine« SLulenstuhl«oder forilau'enden Postament«, zu welchemeine Freitreppe führte und auf welchem di«Säulenreihe de« Monoptero« (s. d.) errich-tet wurd«. 5) (Nechtsw.), jetzt so v. w.Gerichtshof, Gerichtistelle, besonbrr« wenndie Gerichtsstelle eine höhere ist. (Lö.)
Tribunllt (v, lat-, Ant.), f. unterTribunrn.
Trtdünck (Tribuni, a. Geogr.),Ort im Tribokkerland; jetzt Drusenheim.
Tribüne (fr., v. lat ) 1) (Bau!.), einBalkon oder Altan an öffentlichen Gebäu-den, welcher bestimmt ist von d, aut zudem Volk« zu sprechen oder Preise zu ver-tbei.en; dann L) Rednerbühne, besondersfür politische und juristische Redner; 3)Smporkirche; 4) auch wohl der Balcon imTheater
Tribunen (tribuni, röm. Ant. u.Gesch.), 1> ursprünglich in Rom die Ma-gistratspersonen, welche den Tribut (s. d.)vorgesetzt waren, und da in den ältestenZeiten 3 solche Volktabtheilungen waren,so gab «S damals 3 L. Mit der Zeit abererhielten die T andere Bestimmungen undwurden deren mehrere Arten, ihr Amt hießTrtbunlll srriduu »tu»). L) sl'ri-iiuiiä »sr»rii (tribuni »eri»),welche die Besoldungsgelder für die Armeevon den städtischen Quästoren erhiei'en undzur Auszahlung an die Soldaten den Quästo-ren in den Provinzen überbrachten. Frühersaßen sie mit den Senatoren und Ritternzu Gericht, doch nahm ihnen Auaustu« de»Sitz in den G-richten. 3) Iribunu»ceie rum, zu Romulu« Zeiten der Be-fehlshaber der 300 Retter (s. lielere»),welche die Leibwache des König« bildeten;der Nächste nach dem König Diese Würd«blieb di« zur Berireibung der Könige, woan die Stelle des t c. der msAisler eyui-tum (s. d.) trat. 4> Iribuui mili-r»re» (r. militum, Kriegstrtbu-nen), An'ührer der Legionen zu Fuß;An'angS waren deren 8, und jeder hatte1000 Soldaten unter sich; da aber di« Zahlder Soldaten ln den Legionen größer wur-de, so wurden auch wehr r. m. angestellt,und zwar bei jeder Legion L, so daß esderen 6 gab; nachher 8 und weil auch4 Legionen gestillt wurden, so gab es 18solcher T. und bei der immer steigendenStärke der einzelnen Legionen, wurden je-der 6 gegeben, so daß es nun L4 t. m.gab. Gewählt wurden sie entweder vondem Feldbe-rn (ruruli), oder von demVolk seomitiati), je nachdem Zeit undOrt war, wenn und wo man sie brauchte.Ihr Geschäft war Ordnung im Lager zu
erhal-