Ttiblgild
schinem Wasserfall, hat 2 Hospitäler, gegen800 Ew., welche Blechtöffrl und Siroh-waaren fertige». Hier Ueberfall Sou-Ham« von de» Oestreichcrn de» 8. April1799, s. unter Revolution« krieg. (7^>.)
Tribtgild, Haupt her unter Lheodo.flog in Phrygien angesiedelteo vstgothischenEolonie, empörte sich 399 unter ArcadiuSHerrschaft gegen den Kaiser. Sein Heerwuchs schnell und er setzte die Umgegenddurch Raub u. Plünderung in große Furcht.Nachdem er ein kaiserliches Heer geschlagenhatte verband sich Gaina« (s. d.), ein Feld«Herr de« Arcabiu«, t. I. 400 mit ihm. Nachder Schlacht, worin da« vereinigt« gothischeHeer von Arcadtu« durch Hülfe der Hun-nen geschlagen würde, wird T. nicht wiedererwähnt. (Lö.)
Tri binar (Miner.), s. unter Binär.
1* ri i> i n L t UIN s ö I i u nck (bot. No-mencl.), Bl ikt, dessen drellheiliger Stielan der Spitz« jedes Lheils 2 Blättchenträgt.
Lri bock, 1) ein Sturmbock mit 3 Kö-pfen, ILiL zu Nürnberg erfunden; 2) (Her.),soll auch im Wappen gebraucht worden sein,kommt aber in teutschen Wappen vielleichtnicht vor.
Tribökker (angeblich die um die 3Buchen Wohnenden, a. Geogr.), germani-scher Volksstamm auf dem linken Rheinuferim heutigen Elsaß. T. betäuben sich inArlovistS Heer, welch«« von Cäsar geschla.gen wurde. Im S. Jahrh. mußten sie denEinfällen der Alemannen weichen. Lrr-bola Tebtrgsstadt in Lufitania.
Lriboli (Geogr.), so v. w. Tereboli.
Tribolo (Nicolo, genanntL. Nicolode Pericolt), geb. 1500 zu Florenz, seineLebhaftigkeit u. sein Ungestüm zogen ihm denNamen L. (dle Distel) zu. Er sollte erstTischler werden, bildete sich aber unter An-leitung SansovinoS zum Bildhauer, arbei-tete dann zu Bologna, Florenz, Pisa undfeine Arbeiten fanden die allgemeinste An-erkennung. 1529 befand er sich in Florenz,als Papst Clemens VII. diese Stadt be-lagerte und verschaffte demselben einen Plander Stadt, wodurch diesem die Eroberungvon Florenz sehr erleichtert wurde. DieserPapst trug ihm Arbeiten in Loretto auf,berief ihn dann wieder nach Florenz, woer fortdauernd in Beschäftigung blieb undausgezeichnete Arbeiten lieferte. Er starbdas.lbst 1550. (E.)
Lriboinkter (Frictionsmesser,FrictionSmaschtne), «ine Maschine,mit welcher man die Größe der Friktionmißt. Sie besteht au« einer Welle, welchean beiden Enden stufenweise abnimmt undso Zapfen von verschiedener Stärke hat,welche in verschiedene Zapfenlöcher gelegtwerden könne». An der Welle sind miteiner Schnur Gewichte angebracht, welche
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vermehrt werden können und die Wells b>-wegen. MuSschevbroeck machte zur Unter-suchung der Friktion zwischen Metallen,die Japsen von gutem Stahl und füttertedi« Zapfenlager mit verschiedenen Metal-len. DefagulierS erfand eine Maschine derArt, wo eine mit Gewichten beschwerteWelle durch di« Schwingungen gespann-ter Uhrfedern herumge^rebt wird. DieSchwingungen werden immw kürzer, bisendlich die Well« still« steht und so be-stimmt die Zahl der Schwingungen dieGröße der Frkclion, (toü.)
Tribon (Ant.), s. unter Lakcnika.
Lriboniänus, geb. za Side (Paph'a-gonien), kenntnisreicher Mann, besonder«Rechtsgelehrter, übrigen« Schriftsteller undDichter in verschiedenen Gattungen; erhatte früher sachwalterifche Praxis betrie.den erhob sich aber unter ZustlnianuS, d«s»sen Günstling er war, zu der Würde einesQuästor«, ConsulS und zuletzt eine« n>->gistsr oflioioruin. I» seiner AmtS'ührungwurde er der Habsucht und Bestechlichkeitangeklagt und bei einem Aufruhr des Volk«in Constantinopel sah sich der Kaiser ge-nölhigt, den T. abzusetzen, Loch erhielt der-selbe fein Amt wegen seiner Unentbehrlichkeitbald wieder. Auch de« AiheiSmus und einerHinneigung zum Heidenlhum wurde er be-schuldigt. Sein vorzüglichstes Verdienst istdt« von ihm mit 9 andern RechtSzelehrkcngefertigte Justinianitche Gesetzsammlung (vci-chsx l'lieocinsi-mis). (I.ö.)
Lri-boston ( B o st o n , L h o m b r e,Eptelwl), eln Bostonspkel, das von 4 Per-sonen, von denen jedoch einer der Reihe-hcrum nicht mitspi-lt (König ist), mitdenselben Karten, wie daS gewöhnliche Bo,ston ynd in derselben Spiclwetse gespieltwird. Nur wird für den 4. gegeben undvon diesen Karten von den Spielenden zu-erst, von den Andern später gekauft. EineHülfe (Whist) findet niemals Statt. ESwird mit Roc und Bloc gespielt und istdaher, wenn der Point ntchr sehr niedriggespielt wird ein sehr hohe« Spiel. Schien»»ur k»s>ie und ln der besten Farbe kostetz. B. jeder Person 1000 Fische, ohne denStamm zu rechnen. Der nicht mit'piclendeKönig bezahlt u. empfängt nicht mit. (!»,.)
Lriboulet (Uhrgehäusemacher), «inmessingener, massiver, abgekürzter Kegel,I Fuß lang, unten LH—3 Zoll, oben 1 Zollstark, auf demselben werden die Mundstückeder Uhrgehäuse gebildet.
LribrachyS (gr., Metr.), ein aus 8Kürzen (v v«,) bestehender Versfuß, z. B.
sl'riliraotoätu» (bot. Nomcncl.1, mit3 Deckblättern versehen. Iribraceen-iLtns, mit 2 Rethen von Deckblätternversehen, deren innerste aus 8 Deckblältche«besteht.
Trib.