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23 (1835) Tenna bis Treusch
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mer und einer Klammer versehen; e« bient,den noch warmen Raketen ihre gehörigeGestalt zu geben.

Tressiren, 1) (Perücken«.), die zuden Perücken nöthigen Haartressen ver-fertigen. Nachdem die Haare gereinigt undihrer Länge nach sortirt, auch wohl an dem«inen Ende gekräuselt sind, werden sie zwi-schen 3 Faden Seite oder Zwirn eingefloch-ten, indem man auf einmal Büschelchen von824 Haaren, Passee, zwischen die scharfgespannten Faden einschiebt. Man gebrauchtdazu den Tressirrahmen, einen Rah-me» oder Gestelle, welches an «inen Tischgeschraubt werden kann; auf der einen Seitedieses Rahmens ist ein Ständer mit 6 Rol-len, auf welche die Seide gewickelt ist; aufder entgegengesetzten Seite sind 2 Stifteangebracht, so daß die Faden von je S Rol-len auf einen Stift gewickelt werden kbn,nen. Hierdurch wird bewirkt, daß auf derSeite, wo die Haare etngeflochten werden,die Faden weit au« einander stehen, unddaß die Haare, wenn man sie auf die ent,gegengcsetzte Sette schiebt, von den nahe aueinander liegenden Faden scstgehalten wer-den. Je nach den verschiedenen Theilen derPerücke, zu welcher die Tresse kommen soll,werden längere oder kürzere Haare, Haarevon einerlei oder verschiedener Länge dazugenommen. Um die nöthige Zahl Haar«bequem fassen zu können, wird das PacketHaare in eine Hechel gelegt u. eine Bürstedarauf gedrückt; L) s. Dresfiren. (k^-L.)

Lressir-rahmen (Perückenm), s.unter Tressiren 1).

Ires-i« (lat.)» Summe von Z A«,s».

Trest lWaarenk.), in der Piccardie eineArt hänfene Leinwand; vorzüglich zu Wind,mühlenflügeln u. Segeln kleiner Fahrzeugegebraucht.

I'res Pas>ern»s(a Gevgr.), 1) Fle-cken im ciSalp Nischen Gallien; jetzt Borg-hetto ; 2> Ort in Latium; jetzt Cisterna.

Trester (Weintrester, Weintre-ber), dle yach dem Keltern der WeinbeereauSgepreßten Hülsen u. Kämme. Es wirddaraus durch Aufgießen frischen Wassers derTresterwein bereitet. In Frankreichwerden sie zur Fabrikation des Grünspansangewendet. Außerdem werben sie getrock-net, hernach die Kerne davon geschieden u.auS diesen ein vortreffliches Oel gepreßt.

Trester-asche, so v. w. Drusenacche.L - wein, s. unter Trester. L. - bad ,frische Weintrester, d. i. die ausgepreßlenHülsen der Trauben, mit warmem Wasseraufgegoffen, sollen sich gegen Lähmungenvom Schlagflusse nützlich bewiesen haben;eben so empfiehlt man auch warme Umschlägevon frischen Trestern gegen gichtisch > rheu-matische Schmerzen.

I'ree viri (lat., Ant.) , Dreimänner,Collegium, Ausschuß von S Männern, wel-

Tretmaschlne

chen die Aufsicht über irgend einen Zweigder Verwaltung oder die Polizei anvertrautwar, z, B. über die Gefängnisse, über dieAeckerverthetlung abgeschickter Eolonistea;1. inoner-llos, Münzmeister; T. sxu-lonos, s. Epulones.

LreSwaterräce(Zool.), s. u. Schaf.

Lreszte (Geogr.), so v. w- Triesch.

Tr et (engl., HdlgSw.), so v. w. Abzug,Abgang, Tara, Rabatt.

Trrtajug (Myth.), s. unter Jug.

Trct-baum (Drechsler), s. unterDreh-bank. T.-butte (Weinb.), s. unter Tre-ten 8).

Treten, 1) bei der Bewegung des Fu-ßes mit der unteren Fläche desselben etwasberühren; 2) so v. w. gehen, wenn dabetkein« große Entfernung Statt findet; 3)von leblosen Dingen, ohne äußere sichtbarebewegende Kraft den Ort verändern; 4)sich in einen Zustand begeben, oder in den-selben gerathen; S) durch Aussetzung derFüße eine Veränderung bewirken; 6) etwasmit der Fußsohle stoßen oder drücken. 7)(Weber), den Fußtritt des Webstuhles Nie-derdrücken, um dadurch zu bewirken, daßdie Kette Fach macht. 8) (Weinb.), di«Weintrauben in Butten, Lretbutte»,von Menschen, Tretknechten, mit denentblößten Füßen zerdrücken lassen; der da-durch auSgedrückte Saft läuft durch einLoch aus der Butte und gibt einen bessernWein; der Ueberreft der Trauben wirdnoch auf der Kelter rein »»«gepreßt. S)(Kürschner), die Felle in der Trampeltonne(s. d.) mit Sigespähnen bearbeiten und vonFett befreien. 10) (Töpfer u. Aiegelbren«ner), Thon u. Lehm mit den Füßen durch-kneten, theil« um der Masse mehr Verbin-dung zu geben, theil« um sie von Steinenzu reinigen; 11) von männlichen Vögelndie Begattung ausüben. (7^L.)

Treten (Geogr.), Dorf im Kreise Rum-melsburg des preußischen RegierungsbezirksKöslin, mit Damastwebereien u. 300 E«.

L r e t e r (Weinb.), so v. w. Treiknecht,s. unter Treten 8).

Lret-faß (Techn.), s. unter Stärke.

TrethSmirow (Geogr.), so v. w.Lraktimirow.

Tr et-Harke, ein harkenähnliches In.strument, dessen gleich weit abstehende Zähnein den bestellten Boden zum Stecken vonSämereien eingetreten werden.

Lret,Haspel, so v. w. Ganghakpel;vgl. Tretrad. L--kr ahn (Techn.), s. un-ter Krahn-

Lret-kufe, «ine Kufe, worin ein Ge-genstand durch Treten zubereitet wird.

Lret-maschine, «ine Maschine, wodie bewegende Kraft durch Treten von Och.fen, Pferden oder Menschen in einem Tret-rad bewirkt wird. T.-Mühle, ein Mühl-werk, oder «in« ähnliche Maschine, welche

mittelst