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23 (1835) Tenna bis Treusch
Entstehung
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Tres PuntaS

g»I; Raupe schwarzbraun, mit mehrerenHaarbüscheln, auf Trespe und anderemGras, muß, wenn sie glücklich überwinternsoll, etwa« zu saufen bekommen.

Tres Punta« (Geogr.), 1) Vorgebirgim Departement Cumana des füdamerika-nischen Staat« Caracas; geht in der Ge,gend der Insel Trinidad ins caraibischeMeer, ist von Columbu« entdeckt; 2) s.unter Honduras.

Tre«quille(fr., Waarenk.), in Mar,feilte sremde, ungewaschene Schafwolle.

Treß-band (Waarenk.), eia« Art sei»bene« Band, dessen Kette und Einschlaggemeinschaftlich Figuren und Muster bilden.

Lreßweise (Echiffb.), geschlagenes Tau,s. unter Kabel.

Lrcßwitz (Geogr.), 1) Landgericht imRcgenkreise des Königreichs Baiern, anBöhmen u. den Ober-Mainkrci« grenzend;hat 14^ QM., 24,000 Ew., ist sehr gebir-gig (durch Ausläuier der Böhmerwaldes),hat viel kleine Teiche, rauhes Klima, hin»reichenden Ackerbau, mehrere Glashütten,Eisenwerk- und Mühlen; 2) Dorf hier,Sitz des Landgerichts, mit altem Schloß,vielleicht einst GeiLngniß Friedrichs vonOestreich. Bzl. Traußnitz. (kk>.)

Lrrssan (Ludwig Elizabeth de la Ber-gen, Gras v.), ged. 1705 zu Mans, stammteaus einer angesehenen Familie in Langue-doc; wurde vom 1s. Jahre an mit Lud-wig XV. erzogen. Er zeigte frühzeitigSeist, Geschmack und lebha'te Einbildungs-kraft und diese Gaben machten ihn den Li-teraten bekannt, welche damals die Gesell-schaft det Palais royal bildeten; es warenFontanelle, Voltaire, Mafsillon, Montes-quieu u. f. w. T- trat übrigens frühzeitig inKriegsdienste, wohnte den Feldzügen von1783 u. 1734 alt Adjutant des Herzogs vonNoailles bei und dient« während des Kriegsvon 1741 und der folgenden Jahre in Flan-dern. 1744 wurde er Mar'chall de Campund im folgenden Adjutant Ludwigs XV-,als welcher er die Schlacht bei Fontenoymitfocht, in welcher er,2 Wunden erhielt.Später wurde er bei der Armee als Gene-ral angestcllk, welche dem Prätendenten vonEngland beistehen sollte, und als sich diesesProj«ct zerschlug, blieb er Kommandant derNordküste >750 wurde T Gouverneur vonfranz. Lothringen u. Toul und bald daraufals Großmarschall an den Hof des KönigsStanislaus von Polen »ach Lünevslle beru-fen. Hier blieb er bis zu dem Tode Sta-nislaus, und da er sich durch etnige Epi-gramme auf begünstigte Damen des Ver-sailler Hofes Ludwigs XV. Ungnade »uzog,so !ud ihn Friedrich II. ein, in seine Dienstezu treten, was er aber adschlug. Nach demTode des Könia« Stanislaus zog er sichauf ein kleines Landgut in Champagne zu-rück, wendete sich später aber wieder nachParis und st. 1783 an den Folgen eines

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Falls aus den Wagen. Er war ein frucht»barer Schriftsteller und wurde schon 1749,als er eine Abhandlung über die Elektrici»tät geschrieben hatte, Mitglied der londo-ner Akademie; 1781 wurde er auch Mit-glied der franz. Akademie. Er schrieb:Oiscour» »ur 1» «r»tus äs T.c>ui» XV.1'eriAeo ä I4»nc)-, 1755; IVIeirioirs »urun uaiu, envo^s ä i'ac»ä«l»ie äs Scien-ce«, 176V; TloAs äs üäsupertuis; ?or-tr»it äu rc>i ötani»1,n», 1767; Oeuvre»äivarss», 1770; Keilexion« sur 1'espric;Xinnäi» äe Osule, 1779; Hiitoirs äuOtievolier äu 8oleil, 1780) Kolsnä tu-rieux; Kolsnä smoureux, 1780; 6orp»ä'exrrsits äeroiuans äe Olievslecie, 1781,und noch mehrere andere Romane. EineSammlung feiner auserwähllen Werke er-schien 1788 ; eine Sammlung seiner sämmk-lichen Werke aber von 17811791, 12Bde. (7«.)

Tresse, 1) jedes bandartige Gewebe,wozu Gold- oder Silberfaben genommen;dazu gehören vorzüglich die Kalonen (s. d.),die Gold - uud Silberspitzen, die Lahnlres-sen (s. d.) und endlich die Massi». oderDrahttreffen, bei welchen die Kette vonSeide, der Einschlag von dünnem Gold,oder Silberdrabt ist; sie sind durchsichtigu. leicht. 2) (P-rückenm.), s. unter Tressi-ren; 3) eine Sorte französisches Papier;4) da« beim Gießen der Bleikugeln ingroßen Formen noch anhängende und dieKugeln zu'ammenhaltenbe Blei. (7cä.)

Tressen-allas-band ( Waarenk.),seidenes Band mit Grund von Atlasköperund Blumen und Ranken als Muster.

Tressen ausbrennen. Um da« Sil-ber oder Gold aus alten nicht mehr brauch-baren Treffen zu gewinnen, wickelt mandieselben in einen Packt zusammen, läßtsie in einem Tiegel glühen und wäscht nach-her das Silber oder Gold aus; oder manthut den Packt auf ein Ei enblech und über-schütter ihn mit brennenden Kohlen; wennder Packt nicht mehr raucht, nimmt mauihn heraus, stößt die Fäden in einem Mör-ser und wäscht das Silber oder Gold eben-falls aus. Statt des Xusbrennens kannman auch folgendes Verfahren anwendrn:man thut die Tressen in einen leinenen Beu-tel und kocht sie 3 Stunden in starkerLauge von Buchenasche, wodurch die Seideverzehrt wird und dann das Silber oderGold ausgewaschen werden kann. (7cL.)

Lresscn-seide (Waarenk.), eine ArtF.eckseide, der Ausschuß der Seide.

Tressen zu reinigen. Echte Gold,und Silbertreffen, welche beschmutzt sind,kann man reinigen, wenn man sie mit er-wärmtem Weingeist und einer weichenBürste abbürster.

Tresiir-bank (Raketen«.), ein Ge-stelle, mit eisernen Haken, mit einem Ham.

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