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23 (1835) Tenna bis Treusch
Entstehung
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738
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738 TreScaw

Heere aus der Schlacht nach Hause gekom-men waren. Sie traf die härtest« Slrai« derAtimia (s. d.); denn sie hatten keinen Antrittzu öffentlichen Aemtern, in den Chören denschlechtesten Platz, beim Ballspiel mochte siekeine Partei auf seiner Seite haben, in denGymnasien Niemand mit ihnen tawp'en,im Lager Keiner mit unter feinem Zeltehaben; Jeder konnte ihnen seine Tochterzur Ehe verwe'gern, auf der Straße muß-ten sie Jedem auSweich-n, überhaupt mitabgenutztem Kleid und halbgeschornem Kopf(nach Skiavcnweise) einhergehen. (LS.)

TreScaw (Geogr ), Insel aus derGruppe Sc'lly (an der Küste der englischenGrafschaft Cornwall); ist von ungefähr ZOOMenschen bewohnt, hat das Kirchspiel Del«phintvwn.

Trescho (S basikan Friedrich), geb. I7ZZzu Liebstadt in Pieußen; siudirle seit 175tTheologie zu Königsberg, war dann Hof-meister, wurde 1760 Diaconur zu Wahrun-gen und verwaltete die« Amt bis zu seinem1804 erfolgten Tode. Er war ein guterKanzelredner, befaß Anlage zur Dichtkunst,und war ein frommer, sehr wohlthäiiger,obschon sich zum Pietismus neigender Mann.Er war der erste Pfleger Herder« (s. b),Ken er alt Abschreiber u. Aufwärter zu sichnahm, ohne Anfang- die seltenen Anlagen,die in dem schüchternen Jünglinge schlum-merten, zu ahnen. T. schrieb: S erbe,bibcl, Königsberg'1762, 3 Thle. t Christ-liche« Tagebuch, ebend. 1772, 2 Thle-; DieVvrthelle einer frühzeitigen Bekanntschaftmit dem Tode, ebend. 1774; Religiöse Ne-benstunden, Danzig 1777, 2 Thle.; Brief:über die neueste theologische Literatur, Ber-lin 1764, 4 Thle. Charakterzüge au« T «Leben erschienen zu Königsberg 1807. (/)§.)

Trefchow (Niel«) geb 1751 «u Drain,mon in Norwegen; studicte 1766 zu Ko-penhagen Anfang- Theologie, widmete sichaber später dem Studium der Geschichte,Mathematik u. Physik. 1771 ward er Eon-rector an der gelehrten Schule zu Oronk-heim, 1780 Rector in Helsingör, 1789 Rec-tor der Katbedralschule zu Christian!» undMitglied einer Commission zur Berbeffe-rung de« Schulwesens in Dänemark. 1803ward er als Professor der Philosophie nachKopenhagen berufen, wo er um 1807 da«Rectorar begleitete. Gr trug sehr viel zurGründung der Friedrichs-Universität bei,wurde daher zum wirklichen SiatSrathe er.nannt; ging 18>3 al< ordentlicher Proiessor der Philosophie nach Christians. AllDeputirtcr dieser Stadt rielh er I8l4 aufd-m außerordentlichen Storthing ,u Ver-einigung mit Schweden. Nachdem diese er.folgt war, ward er zum Staats-akh undChef de- Departements für da« K'rchen -und Schultvesen ernannt, welche Aemter erbis 1826 rühmlichst begleitet« und erst 1833

Trespensplnner

auf seinem Landsitze bei Christian» starb.Schriften: Moral für Volk und Staat;Principien der Grundgesetzgebung; Geistde« Christenthum« ; Uebersetzung de« Evan-gelium« Johanne«; Philosophisches Testa-ment , oder drei Bücher von Gott, derIdeen- und Sinnenweit und der Offenba-rung, der erster» in der letzter». (A1-i.)

Tresco (Geogr.), so v. w. TreScaw.

Treskäü (Gewichtsk.), in Frankreichein Apothekergewicht, 1 Quent.

Lrese-kammer, 1) so v. w. Schatz-kammer. 2) (Kirchenw.), so v. w. Sacristci,besonder« in so fern die werihrollen Gegen-stände, welche einer Kirche angehiren, da-rin aufbewahrt werben ; 3) so v. w. Archiv.

Tres Forcas, Cabo de (Geogr.),Vorgebirge, rum marokkanischen Reiche Fe;(Afrika) gehörig; geht in« mittelländischeMeer, unweit Melitta.

Lre « ham (Thomas), s. unter Digby 3).

Trsskowitz (Geogr.) , Marktflecken tmKreise Anaim der öftreichjkchkn Markgraf-schakt Mähren; hat 850 Ew.

Tres MonteS (Geogr ), 1) Halbinselan der Westküste von Patagonien in Süd-Amerika ; die Landenge, welche sie mit demFestland- verbindet, heißt Ofui (Ofqui),der dabei gebildete Busen Tequenhucn;2» Vorgebirge daraus, ein andere«, an dernörd'. Spitze, heißt Taitaohaohnon.

Tresor (v. kr.), 1) Schatz; 2) «inOrt, wo wichtig« oder werthvoll« Gegen-stände aufbcwahrt werten; 3) ein mit einerDrahtfeder versehene« Rouleuur, woran ind-n Kutschen die seidenen Gardinen vor denFenstern Herabgelaffen werden; 4) zierliche«Wandgestell mit Stmswerk u. s. w., UMGläser und Taffen daselbst aufzustellen.

Tresor-schein e, ein preuß. StaatS--pavler da« von 18061824 als baar Geldcursirt« und als solche« in den Cossen an-genommen ward. Cs gab ein- und funf-ziglhälerige, die natürlich unverzinslich wa-ren. Sie wurden 1824 durch die noch jetztgangbaren Cassenanweisungen ersetzt,von d-ncn ein-, fünf- und funfjigthälerigecirculiren.

Tresore ri?, Jsles de (Geogr.), sov. w. Schatzinseln.

Irvsoriur (fr.), Schatzmeister, Rent-meister.

TreSpe (Bot.), di« Gattung Lromn»,insbesondere L. reosiinu», s. unter Bro-mus; auch so v. w. Lolch- TreSpe, mühle(Landw ), eine Fegemühle, bei weicher di«Siebe so eingerichtet sind, daß da« Getreidebequem von der TreSpe gcrelniget werdenkann.

LreSpen-lpinner (Säufer, xli»-Iseiio pokaroria, I-iiocampa pot , Aook.),Acc auS der SchmettcrlingSgatlungc-mp,, bat gezähnelle getbdroiin«, braungestrichelte u. gewellte, weiß getüpfelte Flü-gel;