Treppelwege
scher, den einzelnen Armen der T.n Mauernauf, in welchen die Stufen ruhen. Stattdieser Mauern, welche viel Licht wegneh-men, unterstützt man tffe Ruheplätze mitPfeilern, Treppenposten, in welche dieWangen gelegt werden. Dies« Pfeiler kön.nen durch da« ganze Gebäude gehen; auchschlägt man von einem zu dem andern Ge-wölbe, um der T. mehr Festigkeit zu geben.Damit an der Seite, wo di« T n frei stehen,und an d«r Oeffnung, wo die Tn durchdie Decke gehen, Menschen nicht herabfal-len » wird diese Seite und diese Oeffnungmit einem Treppengeländer umgeben,welche« au« eisernem oder hölzernem G!t.terwerk besteht; auch geben dünne Docken«in sehr zierliche« Geländer. Außer demGeländer kann man auch noch folgende Ver-zierungen an den L.n anbringen; die Wan.gen versteht man mit architektonischen Glte,dern, oder mit Bildhauerarbeit, der Antrittund der Austritt kann die Gestalt eine«Portal« bekommen, auf den Ruheplätzen u.beim Antritt können Staluea angebrachtwerden. Verborgene T.n sind häufig soeingerichtet, daß ste au« dem ober» Stock«Herabgeiaffen, oder au» dem untern Stockeheraufgezogen weben können. (>eä.)
Treppel-wcge (Recht««.), so v. w.Leinpfade.
Treppen, 1) f. unt. Treppe. 2)(Anat.),s. unter Ohr.
Treppen.backen, s. unter Treppe.
Treppen der Cochlea (Anat.), s.unter Ohr L. c) cc).
Treppendorf(Geogr ), Dorf im AmteKranichseid de« Herzoglhum« Sachsen Mei-ningen; hat jährliche« Volksfest zum An-denken an die von Lezel gehaltene Ablaß-predigt.
Lreppen-flügel, s- unter Treppe.
Treppen-gänge (vsea «csi»ila, bot.Nvinencl.) Kanäle in dem organischen Ge.webe vieler Pstanzengattungen, die mitQueröffnungen versehen find, keine spiraleWindung der Fasern zeigen, sich nicht ab-rollen lassen. Sic sind nicht Theiie de«Zellgewebes» gehören nicht zu den Wändenoder Häuten, sondern sind eigentliche, inder ersten Anlage der Pflanzen begründete,deshalb schon in jungen Pflanzen sehr frühund in manchen Familien fast ausschließlichvorkommende Fasern, die aus den Schrau-benzängen dergestalt entspringen» daß in denWänden dieser Letzteren senkrechte Fasernsich bilden, die die gewundenen Fasern durch-kreuzen und vereinigen, auch bei der M»-cerakion, wie diele, sich sehr lange unver-sehrt erhalten, während da« Zellgewebe zer-stört wird. Sie führen, wie Üe Schrau-bengänge, keine Säfte, sondern Lust, undsind gleichermaßen als Organe de« Ueber-gang« tropfbarer Flüssigkeiten in Gasform,mithin, da die« nicht oha« Veränderung der
Tresantes 737
Elektricltätsverhältniffe geschehen kann, al«Vermittler höherer Tätigkeiten im Pflan-zenorganismu« zu betrachten. (5--.)
Treppen, hau«, s. unter Treppe.
Lreppen-kinkhorn (buvciirum »e»-i>. skroclilea, purpur» (?., Aool.),Art au« der Gattung Purpurschnecke (s.d.);ist eiförmig, aschgrau, mit erhabenen, brei-ten, glatten Gürteln, tiefen, kreuzförmiggestreiften Zwischenräumen. An den Süd-spitzen von Amerika und Afrika.
Treppen-klampen (Seew.), kurzeund schmale Tritte, welche unter einanderan der äußeren Seite des Schiffe« ange-bracht sind, um in dasselbe steigen zu kön-nen. T.-lehne (Bauw.), das obere Holzan einem Treppengeländer, an welchemman sich anhält, wenn man die Treppeauf- oder absteigr.
Treppen-luke (Seew.), Luke anStellen, wo Treppen hinunterführeu.
Treppen-natter (Aool.), s. unterNatter-
Treppen-pfeiler, T.-poste, L-»säule, s. unter Treppe. T.-schacht(Bergb.), ein fiachliegender Fahrschacht,auf dessen Sohle Stufen wie bei einerTreppe eingehauen sind.
Lreppen-schnecke (Sool ) , s» v. w.Wendeltreppe (Aool.). T.-Sprung,spinn«, so v. w. Gauklerspinne, s. unterSprungspinne.
Treppen-stufe, L.-Wange, s. un-ter Treppe.
Trepperich (Bergb.), so v. w. Träg-werk.
Treppe-Vall (Schiffb.) , die" sämmt-lichen Treppen in einem Schiffe, besonder«diejenige, auf welcher man an Bord steigt.
Treptow (Geogr.), 1) (Alt-T),Stadt im Kreise Demmin des preußischenRegierungsbezirk« Stettin, in einem frucht-baren Lhale, an der Tollcnse, von weicherein Arm die Stadt durchfließt, gelegen;hat 3050 Sw.; 2) (Neu-L), Stadt imKreise Greiffenberg de« preußischen Regie-rungsbezirk« Stettin, an der schiffbarenRcga, dis sich 1 Meile von hier in dt,Ost-See ergießt, gelegen; ist zum Tdeilmit Wällen und Graben umgeben und hat«!n Schloß ein große« Mühlenwerk, Tuch,und Raschweberei, eine Strumpffabrik, de.trächtliche Fischerei, Handel, Schifffahrtund 4970 Sw. (6«L.)
Iroran (Aool.), so v. w Vi-rsK 0 .
Tr?ros(a.Geogr ), 1) Gegend in Thra-kien, wo die Trere« wohnte«, ein eigent-lich kimmerischer Volksstamm; 2) (Tre»rus), Nebenfluß des Liris in Latium.
LreSälven, s. unter Menschenracea.
Lresänte« (gr., Ant ), bei den Spar,tanern die, welche aus der Schlacht nachAuflösung oder Berlaffung der Reihe da-vongegangen , oder überhaupt ohne ihr»raa 2 Heer«