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23 (1835) Tenna bis Treusch
Entstehung
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TeoS

Leo« (a. Geogr.), Stadt in Jonien,der Insel Samos gegenüber, »ine der an-sehnlichsten de- ionischen Bunde«, auf demJsthwoS der erythräischen Halbinsel vonAihamas erbaut und mit Msnyera bevdl.kert, denen sich später Apökos, de- KodrosSöhne Damasos und Naokles, so wie derBöoter Gere- anschloffen. T. halt« S Hä-fen; von vielen Kanälen zerschnitten, warsie eine Insel, ihr Handel reichte bis nachAegypten. H^er war der weltberühmte, vonHermogenes gebaute Dionyiostempel, hierdi« Wiege des Dichters Alkäos, des Sophi.sten Protagora« und des Historikers Heka-täos. Da Äyros zur Eroberung von L.den Harpagv« schickte, flohen viel« Leiernach Adders und nur wenige kehrten wie-der zurück. Die Ruinen von T. heißen jetztBvdrun nicht weil von Sedschidschiek.

TcoscSpoli tauch Lheotccopuli, auchDominicu-belle Grechc), geb- in Grie,cheuland, Maler, Bildhauer und Architekt.Schüler Titians, blühte um« Jahr 1560vorzüglich in Spanien Nach Titian« Zeich-nung hat er ein große« Blatt, PharaonisUntergang km ro.'hen Meer, in Holz ge-fchvilkcn.

Teot?tl, s- Lezkatlipoca.

Leotrüctli (d. h. gLttlicher Herr, od.Hueiteoquixqui, d. h. großer Priester,mex Myth.), der Name der beiden Ober-priester in Mexico. Sic mußten durch HohrGeburt, Rechtschaffenheit und vollkommneKenntniß von Allem. waS zur Religion ge-hört, sich auszei'chnen. Ihre Aussprüchegalten als Orakel und daher wurde Nicht-Wichtiges odne sie unternommen. Siemußten auch den König salben und bei denfeierlichen Opfern dem Schlachtopfer dieBrust öffnen und das Herz Herausreißen.Bei den Tolenaka« und wabrsche'nlich auchin Mexico wurden sie mit einer Salbe auselastischem Gummi und Kinderblut gesalbt,welche« die göttliche Salbung hieß. EinBündel Baumwolle auf der Brust machtesie kenntlich. Au großen Festen trugen siek stbare Kleider mit Abbildungen von demGotte de« Festes u. seiner Symbole (7i. O.)

Leo t ih u ac a n (Geogr.), 1) Dorf imStaate Mcx co de« nordamerkkanischenReich« Mexico, bewohnt von ungefähr 4000Ew. In der Nähe die Ueberbleibsel azle.ktscher Alterkhümer, B. Pyramiden derSonne und dem Monde geweiht. Der Fußdes Sonnentempel« hatte 144 Fuß in derLänge und 436 in der Breite, und sein«Höhe soll eben so viel betragen; der Fu-des MondtemprlS war 486 Fuß lang und878 Fuß breit. Jeder Tempel war einevierseitige Pyramide mit 4 Absätzen und»u jedem derselben führte eine Treppe. Erglich also ganz dem großen Tempel in derHauptstadt selbst. Um diese Haupttempel

Lepeaca 7

her befanden sich noch viele kleiner« unddaher kommt eben der Name. S) Fluß da-bei, fällt ln den Lezcuco.

Leotl (d. h. Gott, meric. Myth.), di«gewöhnliche Benennung der hkchsten Gott-heit, die sie für unsichtbar hielten und un-ter keiner Gestalt abbildeten, aber ihr Ehr-furcht u. Anbetung schuldig zu sein glaub-ten. Sie nannten sie auch Jpalnemoa»ni, d. h. der Gott, durch den wir leben,oder Llvque Nahuaque, der. welcherAlles tn sich selbst ist. Der Götzendienstdrängte freilich diese bessere Kotteskenntvißsehr in den Hintergrund. Bgl. Mexicanflschc Religion. (kt. 1-.)

Teotlälpan (Gesch.), s. unter Me-xico.

Teotlrco (mexic. Rel.), da« Fest derAnkunft der Götter, welches di« Mexika-ner im iL. Monaie, zu der uns,rm 4 Okto-ber aostng, begingen. Den 16. Tag wur-den alle Tempel mir grünen Zweigen be-deckt, den 18. machten die Götter den An-fang zu kommen und zwar der Gott Tez»katupoka zurrst. Bor feiner Lempelihür«breitete man eine Matte von Palmen aaSund bestreute sie mit Laub von Mais. So-bald der wachhaltende Oberpriester Spu-ren von Fußtapfen darauf erblickte, ver-kündete er laut der Sott sei angekommeo,und nun wurde diese Ankunft mit Gesäo.gen und Tänzen d?« ganze Nacht burchgs-feiert. Mit dem 80. Tage waren nun all«Götter «»gelangt. Nun folgten Menschen-opfer, Schmauß und Tanz. (kt. v.)

Leoyamlqui (von n>i<zui, sterben v.roo^eo, göttlicher Krieg), di« Gemahlindes mexwanische» Hauptgotte« Huitzilotylt.Sie geleitete die Seelen der in Bertheidi-gung der Götter gefallenen Krieger in da«Han« der Sonne und verwandelt« sie da-selbst in Kolibri«. S. Humboldt, Vne,äa» Oorckrlierss, S. 818 .

Lepa Hullna (Geogr.), schwacher in-dianischer Bolksstamm in dem Staate Ei-nalv« de« amerikanischen Reich« Mexico^

Lepanrka« (Gesch.), s. unter Mexico.

Tepilhultl, der Name de« 18. Mo-nat« im mericanischen Jahre weil ipdemselben da« Fest der Berggdtler gefeiertwurde. Man machte kleine Berge von Pa-pier , setzte kleine von Holz gemacht«Schlangen und kleine Gitzenbi der, Ehea-kaiolontok genannt, darauf und bedeckte siemit einem besovdern Teige. Nun stellteman diese Figuren auf den Altar, fang denBerggöttern Loblieder, brachte ihnen Spei-sen und endet« da« Fest mit Menschen-opfern. (ki- O.)

Lepr (Geogr.), so v. w. Teste.

Tepeäca (Geogr.), Stadt iw Staat«Puebla de« amerikanischen Reiche Mexico;

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