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22 (1835) Stadt bis Tenn
Entstehung
Seite
730
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7zo Teuacktät

ekne Art Chinarinde, gewöhnlich in Roh-ren von der Länge eines Fingers, hell,weißlich grau, oft auch gelblich, mit schwärz-lichen und graulichen Stäubchen besetzt, u.mit vielen kleinen Riffen versehen, inwen-dig gelblich.

Tcnacitat (v. lat.), 1) VermögendesFesthaliens; L) Beharrlichkeit; 3) Geiz,Kargheit.

irenLouI» (Chir.), eine Zange, wo-mit man etwas hält.

I'enillle (fr), l) Zange. S) (Krgbkst.),die b!os aus vortpringrnben und eingehen-den (rechten) Winke,n. bestehende Befesti-gungsart, welche die Bastionsflanke entbehrt,weil die ausgehenden Winkel mit ihren Liniendie neben liegenden rttn bestreichen u. ihnenzur Flanke dienen. Der Umriß bat daherauch keine Courtine, wohl aber ist im ein-gehenden Winkel der Schecre öfters od. zu-rückgezogen dort eine Kasematte zur nie-dern Bestreichung d:r langen Linien ange.bracht. Schon äliere KciegSbaumcister,wie auch Marchi, haben diese Gestalt deSUmrisses vorgcichligen, die auch Groole,Sulingen, Wirihwüller, Landsberg, vor-züglich aber Montalembert (s. d.). empfehlen.Alle haben jedoch den Kasemaitenbau damitverbunden, weil eben die langen Linien desZangenwerkes sich dem Knfttirfchuß zu sehrLarbietcn. w:nn man auch Landsbergs Ge-ringschätzung der Bomben für begründetannehmen wollte, während sie doch in der neuenuud neuesten Zeit sich a!s sehr furchtbar erwie-sen haben. Er legte daher auch seine Liniendergestalt daß jed.r Punkt, auf dem sich derAngreiferaufiiellen kann, vonmchrern S.ilendurch eine vielfache Geschütz.ahl beschossenwird. Die Außenwerke seines Aangenwcrkesbestehen dlos in bonneürten Ravelinen miteinem Reduit, und mit kleinen Lünettenzwischen sich. Der bedeckte Weg ist eben-falls zur Aufnahme von Geschütz eingerich-tet und hak »tuen Vergrabe». Hartifch(I7lS) ließ seine T. bws aus Mauerwerkbestehen, mit einem trocknen Graben undhoppelten F:ank,n. zwischen der großeRaoelinS und Contregardcn lagen. Einenbedeckten Weg halte er nicht; Herbert(1735) hingegen hatte ihn durch gemauerieEaponieren in den vorspringenden u. durchReduits in den eingehenden Winkel ver,stär't. Seine T. bestand aus großen, voneinander abgesonderten, RaveUnS mitdrettachen Wällen und einem Reduit,hinter dem bombenfeste Kasernen lagen.Der Graben wird durch dopvelte Flankenvertheid'gt und hat keine Contrc'carpe,sondern der Gang des bcdecklen Wegesverläuft sich zu Begünstigung der Ausfällein ihm. Am meisten bildete der durch seinBrfestiguvgslystem md die darüber ent-standenen Sirciligkciien bekannt gewordeneMarquis von Montalembert s. d.) den

Tenakel

Umriß der Zangcnfcrm aus, die er durchvielen Hohlbau verstärkte, eben dadurchaber großen Widerspruch bei dem franz.Jngenieurcorps fand, obgleich sie nicht un-terließen seine Ideen bi« und da nachzu-ahmen. Dasselbe geschah, wie schon gesagt,in Leutschland, obgleich man überall denHaupivorzug der L.-form; auf jedemPunkte eine überlegene Kanonenzahl gegenden Feind anzuwenden, verkannte und die,in kostbaren, bombenfesten Gewölben auf.gestellten Geschütze vereinzelte, daß sie denwesentlichsten Zweck nicht erfüllen können,nämlich den Bau der Brcschbatierie zu hin-dern, u. selbst ihr schon begonnenes Feuer zumSchweigen zu bringen. Schon Landsbcrgmacht dies zur wesentlichen Bedingung, u.Hoyer folgt ihm; vermochte aber Vorur»theiie und Schlendrian nicht zu besiegen.Auch Carnot (s. b.) har die Tenaillen-form vorgezogen, an die Stelle der Ge-schützkelttr aber eine Vertheidigungsmrucrmit Schi-ßlichern gesetzt, sich ans gewölbt«Flanken zu 5 Kanonen in den eingebendenWinkeln der inner» Mauer beschränkend.Seine Hauptvertheidigung setzt er in dirKartetichen, aus Mörsern geworfen, fürdie er bombensicher bedeckte Geschützstände,nach Virgin, (ursprünglich von dem säch-sischen Obersten Franke, zuerst nach Rimp,l-r angegeben), empfiehlt (äs la ü«-ken»qst.xl. Cortes, Paris l8l4). Diese Vertheibi»gungkart hat sich jedoch bei den darüberangestillten V'rsuchen von geringer Wir-kung erwiesen, und die Vertheidigung«,mauern sind von den Engländern durch denRollschuß schwerer Haubitzgranaten zerstörtworden; (v. Hövers Magazin für Besest!»gungskunst und Artillerie, 1820 , 4.). 3) DieGrabenicheerc Vaubans (t. d.). (//v.)

Trnäillenförmige Befestigungs-manier iKriegsw.), s. Befcstizungsmanieru. Lenaille S>.

T -nllillen-winkel (äußerer Strcich-winkel, Kriegs«.), der Wmkel der da ge-bildet wird, wo sich die beiden beständigenBertheid'gungslinien (i. d.) durchschneiden.Es geschieht im bastionsrten System imGraben vor der Evurtine, im tenaillirtenSystem unmittelbar vor dem eingehendenWinkel.

Tenaillirte Bastionen s. unterBastion.

TenaillrrteS System (Kriegs«.),s. Lenaille S) u. Befestfgungsmanier.

ssf eir»i!Ion« (fr., Kriegkw.), kleineAuß.-nwerke, zu Deckung der Ravelinfacen,die Vauban nach Marchi bei den ersten,von ihm umzcbauten Festungen anbrachte.S!.' schaffen wenig Nutzen, der Feind kanndurch ihren Zwischenraum das Ravclinöffnen; daher sie nicht mehr gebraucht wer-den.

Ltnllkel< 1) (»Uiteirtaoulniii, Pharm.),

vier-