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22 (1835) Stadt bis Tenn
Entstehung
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727
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Temple

Bemerkungen über die vereinigten Staaten,u. m. a. Sie erschienen als Werke, Lon-don 1750, S Thle.; Memoiren von dem-selben Lurch Swift herausgigeben, cbend.1709, 2 Thle. (7-.)

Temple (Weber), so v. w. Sperr-rurbe.

d'snapls ri ux tos» (Geogr.), s. unt.Dole Lux lass.

Templer, 1) so v. w. Tempelherrn;

2) politischer polnischer Verein in Volhynien1820, der den Tempelherrnorden zum Mu-ster, wenigstens in Aeuherlichkeiien, nadm.Mehr über sie s. unt-r russisch-polnischerKrieg von 1831, Bd. XV11I- S. 567.

Temple's Nectarrne (Pomol.),Pfirschensorte, ist mittelgroß, länglich, ander Sonnenseite blaßrolh, auf der Schatten,feite gelblichgrün; das schmelzende Aleischist am Steine, der sich leicht löst, weißlich.Reife Ende Septembers.

Templkuve (Geogr.), Marktflecken imBezirk Lournay der Provinz Hennegau(Kbnigr. Belgien), hak 3300 Ew.

Lempsin (Geogr.), 1) Kreis deS xreußi,schen Regierungsbezirks Potsdam, 26^ QM.groß und mit 33.500 Ew., von der Havelund vielen Seen bewässert, ist eine Sand,«bene mit Hügeln und Waldungen abwech.selnd. 2) Regelmäßig gebaute Kreisstadtdarin, am Dolgensee und am TemplinerKanäle, der 1745 zum leichtern Trans-port deS Holzes, Torfs und Getreides nachBerlin angelegt, geht auS dem lebauischenSee, durch mehrere andere Seen und beiT. vorbei, führt durch die sogenannte fauleHasel in die eigentliche Havel und hat mitden Seen eine Läng« von fast 4^ Mellen;hat Tuchweberei, Pvtaschstedere!, Holzhan-del, 1 Hospital und 3100 Ew. Tempil»ner Seen, eine Kette kleiner Seen imKreise Temvlin, die ihren Abfluß in dieHavel haben. (6oL.)

Templln-firniß, von Amsterdam ausin den Handel kommender, aus 2 TheilenBernstein, 1;- Theil Mastix, 2 Theilen wei-ßen Harz, 2 Theilen Terpentinöl, 1 TheilLeinöl zu bereitender Ferniß T.-öl(teir>-xlännna oleum), s, Krummhoizöl 2).

Ismpliem (lat ), I) eigentlich (v. gr.Temenos, s. d ) ein abgesonderter Platz;des. 2) der am Himmel von dem Augur mitdem Iltims (s. d.) bezeichnet« Platz innerhalbwelchem die Zeichen beobachtet werden sollten.Die römischen Auguren'begnügten sich denscl«den in 4 Theile (rsAionss, s. d.) zu lhei-len; sie durchschnitten den Himmel durchden ssräo (Mittagslinie), welche Hinte siewieder durch die Kreuzlinje (flecum-mir)schnitten. Durch die Mitlagslinie wurdedas r. nach West (rechts) und Ost (links)gctbeitt; durch die Kreuzlinie in die vorder«(sniisL, südlich) und Hintere (posiicL,nördlich). Die helrurischen Auguren zerleg?

Tempsralaponeurose 727

ten jede Region wieder in 4 reAlons», sodaß das r. 16 solche Abheilungen hatte.

3) Ein abgemessenes Slück Land, um eseinem Gott zu weihen; 4) der Tempel (s.d.); 5) auch andere auf öffentliche Auto-rität geweidete und dadurch heilig gewor-dene Orte und Gebäude, wie die Curie,die Rednerbühne; 6) (im Plural renaxla),die horizontallirgenden Balken auf denSparren. (LS.)

stsempo (ital.), 1) Zeit; 2) die rechtebestimmte und paffende Zeit; 3) bei aller-lei regelmäß'gen Hebungen der Menschenund Thiere ein einzelner Zeitabschnitt, inwelchem ein Theil der Bewegungen ausge-führt wird, oder auch dieser Theil derBewegung selbst; 4) die Gleichmäßigkeitdieser Bewegungen der Zeit und demMaße oder Raums nach; 6) (Kriegs«.),das was bet einem Eommando in einen»Ablatz zu lbun ist, so geschieht d,s Gewehrbei Fnß nehmen in ewigen Armeen in 3,in andern (besser) mit 2 1.; 6) (Musik),so v. w. Zeitmaß, der Grad der Schnellig.kei», in welchem ein Lonsiück anSge'übrtwerden toll und welcher mit italienischen,französischen oder teutlchen Kunstwörternzu Anfang eines jeden Tonstücks auch wohlmit Angabe des Laktmeffer« (s. d.) be-zeichnet wird. Es ist eine besonders schwie-rige Aufgabe für den praktischen MusikuSoder den Anführer eines Orchesters, da»richtige 1. zu treffen, da ein guter Theilder Wirkung einer Musik vom richtigenZeitmaße abhängt. 7) (ä std, Fechkk.),Hiebe und Stöße, die von beiden Seitenzugleich geführt werden, s. unter Fechtkunst.

Isirixo aorriinoäo (ital., Musik),d. i. in einem bequemen Zeitmaße; wirde'n Tonstück über'chrlebcn, welches vielegeschwinde Nebenfiguren enthält und wodamit angezeigt werden soll, daß man dasStück in solcher Geschwindigkeit aussührcasoll, daß di« geschwinden Noten deutlich u.m!k Ausdruck vorgctragen werden können.1. <1 i e n net t 0 , 1. tiilVlÄisis,so v. w. im Zeitmaß einer Menuett (f. d.),im Zeitmaß eines Marsches. äi pa-äinir(r. praino, t. prirnisro), die imersten Ziiimaße, wird vornehmlich da ge.braucht, wo in demselben Tonstück das Zeit-maß nach Vorschrift schneller oder lang,samer geworden ist und wieder zur erstenTakibewrqung zurückkebren soll. xin.sro, d. i. das rechte Zeitmaß; lieber,chriftvon Musikstücken, wo cs der Componistdem Spieler überläßt, das richtige Zeitmaßnach eignem Gefühl und Geschmack selbstzu 'reffen. (Se.)

rTnapor »(lat.), 1) Zeiten; 2) (Anat.),

die Schlä-e (s. d.).

Lemporlll-aponeurose (Anat),die, vorzüglich am odern Rande des Joch-bogenS (s. d.) befestigte, die Oberfläche des

Schläfe.