meiner äos. Weigert er sich, so brauchen wir eben-falls nicht zu verzagen, denn du mußt wissen, Tom,daß Permaueders Recht an meiner äos nach seinerjuristischen Gestalt allerdings Eigentum ist, — gewiß,das ist zuzugeben! — daß ich aber materiell immerhinauch meine Befugnisse habe, gottseidank..."
Der Konsul ging, die Hände auf dem Rücken,umher und bewegte nervös die Schultern, denn dasGesicht, mit dem sie das Wort „äos" hervorbrachte,war gar zu unsäglich stolz.
Er hatte keine Zeit. Er war bei Gott überhäuft.Sie sollte sich gedulden und sich gefälligst noch fünfzigmal besinnen! Ihm stand jetzt zunächst, und zwarmorgenden Tages, eine Fahrt nach Hamburg bevor:zu einer Konferenz, einer leidigen Unterredung mitChristian. Christian hatte geschrieben, um Unter-stützung, um Aushilfe geschrieben welche die Konsu-lin seinem dereinstigen Erbe entnehmen mußte. Umseine Geschäfte stand es jammervoll, und obgleich erbeständig einer Reihe von Beschwerden unterlag,schien er sich, im Restaurant, im Cirkus, im Theater,doch königlich zu amüsieren, und, den Schulden nachzu urteile», die jetzt zu Tage kamen, und die er ausseinen gut klingenden Namen hin hatte machen kön-nennen, weit über seine Verhältnisse zu leben. Manwußte in der Mengstraße, wußte es im „Klub" undin der ganzen Stadt, wer vor Allem schuld daranwar. Es war eine weibliche Person, eine allein-stehende Dame, die Mine Puvogel hieß und zweihübsche Kinder besaß. Von den Hamburger Kauf-