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1 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
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Herren stand nicht Christian Buddenbrook allein zuihr in engen und kostspieligen Beziehungen . . .

Kurz, es gab außer Tonys Scheidungswünschender widerwärtigen Dinge noch mehr, und die Fahrtnach Hamburg war dringlich. Übrigens war es wahr-scheinlich, daß Permaneder seinerseits zunächst selbstvon sich hören lassen würde. . .

Ter Konsul reiste, und er kehrte in zorniger undtrüber Stimmung zurück. Da aber aus Münchennoch immer keine Nachricht gekommen war, so saher sich genötigt, den ersten Schritt zu thun. Erschrieb; schrieb kühl, sachlich und ein wenig von obenherab: Unleugbar sei Antonie im Zusammenlebenmit Permaneder schweren Enttäuschungen ausgesetztgewesen. . . auch abgesehen von Einzelheiten habesie im großen Ganzen das erhoffte Glück in dieserEhe nicht finden können ... ihr Wunsch, das Bünd-nis gelöst zu sehen, müsse dem billig Denkenden be-rechtigt erscheinen. . . leider scheine ihr Entschluß,nicht nach München zurückzukehren, unerschütterlichfestzustehen . . . Und es folgte die Frage, wie Per-maneder sich diesen Thatsachen gegenüber verhalte...

Tage der Spannung! . . . Dann antworteteHerr Permaneder.

Er antwortete, wie Niemand, wie weder DoktorGieseke, noch die Konsulin, noch Thomas, noch selbstAntonie es erwartet hatte. Er willigte mit schlichtenWorten in die Scheidung.

Er schrieb, daß er das Vorgefallene herzlich be-daure, daß er aber Antoniens Wünsche respektiere,

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