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das Kinn in die Hand vergrub und auf die Fenster-scheiben starrte.
Ganz erschrocken, benommen, beinahe erschüttertstand der Konsul vor ihr und schwieg. Dann atmeteer auf, erhob die Arme bis zur Höhe der Schulternund ließ sie auf die Oberschenkel hinabfallen.
„Ja, da ist nichts zu macheu!" sagte er leise,drehte sich still auf dem Absatz um und ging zurThür.
Sie sah ihm mit demselben Ausdruck nach, mitdem sie ihn empfangen hatte: leidend und schmollend.
„Tom?" fragte sie. „Bist du mir böse?"
Er hielt den ovalen Thürgriff in der einen undmachte eine müde Bewegung der Abwehr mit deranderen Hand. „Ach nein. Keineswegs."
Sie streckte die Hand nach ihm aus und legte denKopf auf die Schulter.
„Komm her, Tom. . . Deine Schwester hat esnicht sehr gut im Leben. Alles kommt auf sie herab. . . Und sie hat in diesem Augenblick wohl nieman-den, der zu ihr steht . . ."
Er kehrte zurück und nahm ihre Hand: von derSeite, einigermaßen gleichgültig und matt, ohne sieanzusehen.
Plötzlich begann ihre Oberlippe zu zittern...
„Tu mußt nun allein arbeiten," sagte sie. „MitChristian, das ist wohl nichts Rechtes, und ich binnun fertig ... ich habe abgewirtschaftet... ich kannnichts mehr ausrichten. . . ja, ihr müßt mir nunschon das Gnadenbrot geben, mir unnützem Weibe.