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1 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
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Sie wies mit dem Kinn auf einen kleinen Be-hälter, einen rohrgeflochtenen Korb, einen zierlichenkleinen Ständer, mit Atlasschleifen geschmückt, indem die Konsulin seit einiger Zeit ihre Handarbeitzu bewahren pflegte.

Ich habe ihn mir zugelegt," antwortete die alteDame;ich hatte ihn nötig."

Vornehm! . . ." sagte Tony, indem sie das Ge-stell mit seitwärts geneigtem Kopfe betrachtete. Auchdie Konsulin ließ ihre Augen auf dem Gegenständeruhen, aber ohne ihn zu sehen, in tiefen Gedanken.

Nun, meine liebe Tony," sagte sie endlich, indemsie ihrer Tochter noch einmal die Hände entgegen-streckte,wie die Dinge auch liegen mögen: Du bistda, und so sei mir denn anfs Herzlichste willkommen,mein Kind. Mit ruhigerem Gemüte wird sich Allesbesprechen lassen . . . Lege ab, in deinem Zimmer,mach' es dir bequem. . . Jda!?" rief sie mit er-hobener Stimme in den Eßsaal hinein.Daß Cou-verts aufgelegt werden für Madame Permanederund Erika, Liebe!"

lO.

Tony halte sich gleich nach Tische in ihr Schlaf-zimmer zurückgezogen, denn während des Essens warihr durch die Konsulin die Vermutung bestätigt wor-den, daß Thomas um ihre Ankunft wisse. . . undsie schien auf das Zusammentreffen mit ihm nichtsonderlich begierig zu sein.