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1 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
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amüsiert . . . was wohl die Absicht des alten .Herrngewesen ist."

Hieraus ging die Konsulin nicht ein, sondern fuhrzu lesen fort:

Vorgestern hatten Niederpaurs Abendgesellschaft,was wunderhübsch war, obgleich ich der Unterhaltungnicht immer folgen konnte und den Ton manchmalziemlich oguivogus fand. Sogar ein Hofopernsängerwar da, welcher Lieder sang, und ein junger Kunst-maler, der mich bat, mich von ihm portraitieren zulassen, was ich aber ablehnte, weil ich es nicht fürpassend halte. Am besten habe ich mich mit einemHerrn Permaneder unterhalten, hättest Du je-mals gedacht, daß Jemand so heißen könnte?Hopfenhändler, ein netter, spaßhafter Mann in ge-setzten Jahren und Junggeselle. Ich hatte ihn zuTische und hielt mich an ihn, weil er der einzigeProtestant in der Gesellschaft war, denn obgleich erein guter Münchener Bürger ist, stammt seine Fa-milie aus Nürnberg. Er versicherte, daß er unsereFirma dem Namen nach sehr wohl kenne, und Tnkannst Dir denken, Tom, welche Freude mir der re-spektvolle Ton machte, in welchem er Das sagte.Auch erkundigte er sich genau nach uns, wie vieleGeschwister wir seien und dergleichen mehr. Auchnach Erika und sogar nach Grünlich fragte er. Erkommt manchmal zu Niederpaurs und wird wohlmorgen mit uns zum Würmsee fahren.

Nun aäisn, liebe Mama ich kann nicht mehrschreiben. Bei Leben und Gesundheit, wie Du immer