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Es giebt zu wenig Gemüse und zuviel Mehl, zumBeispiel in den Saucen, deren sich Gott erbarmenmöge. Was ein ordentlicher Kalbsrücken ist, dasahnt man hier gar nicht, denn die Schlachter zer-schneiden Alles aufs Jämmerlichste. Und mir fehlensehr die Fische. Und dann ist es doch ein Wahnsinn,beständig Gurken- und Kartoffelsalat mit Bier durch-einander zu schlucken! Mein Magen giebt Tönevon sich dabei.
Überhaupt muß man ja an mancherlei sich erstgewöhnen, könnt Ihr Euch denken, man befindet sicheben in einem fremden Lande. Da ist die unge-wohnte Münze, da ist die Schwierigkeit, sich mit deneinfachen Leuten, dem Dienstpersonal zu verständi-gen, denn ich spreche ihnen zu rasch und sie mir zukauderwelsch — und dann ist da der Katholicismus;ich hasse ihn, wie Ihr wißt, ich halte gar nichtsdavon. . ."
Hier fing der Konsul au. zu lachen, indem er,ein Stück Butterbrot mit geriebenem Kräuterkäse inder Hand, sich in das Sofa zurücklehnte.
„Ja, Tom, du lachst..." sagte seine Mutter, undließ ein paar Mal den Mittelfinger ihrer Hand aufdas Tischtuch fallen. „Aber mir gefällt es völligan ihr, daß sie an dem Glauben ihrer Väter fest-hält und die unevangelischen Schnurrpfeifereien ver-abscheut. Ich weiß, daß du in Frankreich und Ita-lien eine gewisse Sympathie für die päpstliche Kirchegefaßt hast, aber das ist nicht Religiosität bei dir,Tom, sondern etwas anderes, und ich verstehe auch,